Fall erschütterte Italien an WeihnachtenMutter (50) und Tochter (15) bei Festmahl vergiftet – Ermittler haben mögliches Motiv!

Die Mutter und die jüngste Tochter verlieren bei der Tragödie ihr Leben, der Vater liegt auf der Intensivstation.
Die Mutter und die jüngste Tochter kommen bei der Tragödie an Weihnachten ums Leben, jetzt haben die Ermittler ein mögliches Motiv
Facebook/Antonella Di Ielsi

Grausamer Mord zum Fest der Liebe.
Erst sprach alles für eine Lebensmittelvergiftung, dann fanden Ermittler das Gift Rizin im Blut von Antonella Di Ielsi und ihrer Tochter Sara. Jetzt gibt es eine neue Spur im Fall, der Italien an Weihnachten im letzten Jahr erschütterte.

Mutter und Tochter Weihnachten mit Rizin getötet – Ermittler haben neue Spur

Einen guten Monat ist es her, dass Ermittler im Blut von Antonella Di Ielsi und ihrer Tochter Sara Di Vita das Gift Rizin nachwiesen. Seitdem ist klar: Mutter und Tochter wurden ermordet und starben nicht an einer Lebensmittelvergiftung, wie zunächst angenommen. Nun glauben die Ermittler laut der italienischen Rai News, einem möglichen Motiv nähergekommen zu sein. Demnach könnte ein Streit im familiären Umfeld der Grund für den mutmaßlichen Doppelmord sein.

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Viel mehr geben die Ermittler bislang nicht preis. Bekannt ist nur: Die Spur führt offenbar in den engsten Kreis der Familie. Fünf Personen sollen in den Tagen vor dem tödlichen Zusammenbruch Kontakt zu den Opfern gehabt haben. Was genau hinter dem möglichen familiären Streit stecken könnte, bleibt aktuell offen.

Im Video: Teenager mischt Gift im Elternhaus bei Dresden

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Rizin-Mord an Mutter und Tochter in Italien: Router und Handys im Fokus

Vor allem die digitale Spur ist für die Ermittler jetzt von Bedeutung: Die Ermittler haben im Haus der Familie mehrere Geräte sichergestellt, darunter Handys, Computer, Tablets und zwei Router.

Gerade die Router könnten wichtig werden. Über sie lässt sich möglicherweise nachvollziehen, welche Geräte sich in den entscheidenden Tagen ins WLAN der Familie eingeloggt haben. So wollen die Ermittler rekonstruieren, wer wann in der Nähe gewesen sein könnte.

Mutter und Tochter sterben nach Festmahl – was an Weihnachten 2025 geschah

Der Fall hatte Italien rund um Weihnachten 2025 erschüttert. Am Abend des 23. Dezember aß die Familie in Pietracatella in Süditalien gemeinsam. Auf dem Tisch standen unter anderem Muscheln, Pilze und Fisch. Kurz darauf ging es Antonella Di Ielsi, ihrer 15-jährigen Tochter Sara und Vater Gianni Di Vita schlecht. Zunächst wirkte alles wie eine Lebensmittelvergiftung.

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Am 25. und 26. Dezember suchte die Familie medizinische Hilfe im Krankenhaus. Mutter und Tochter wurden allerdings mit Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung zunächst wieder nach Hause geschickt. Eine fatale Fehleinschätzung: In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember starben Antonella und Sara. Gianni Di Vita musste ebenfalls behandelt werden, überlebte aber.

Später bekam der Fall eine dramatische Wendung. In den Blutproben der beiden Toten fanden Experten Rizin, ein hochgefährliches Gift aus den Samen des Wunderbaums. Aus der vermeintlichen Lebensmittelvergiftung wurde ein mutmaßlicher Doppelmord. Die Ermittlungen laufen.

Verwendete Quellen: RAI, La Repubblica, La Stampa