Gruselfund an der KinzigSpaziergänger entdeckt „Skelett“ im Fluss – Polizei rückt an

Dieser Fund sorgt für einen gehörigen Schreck.
Am Ufer der Kinzig in Hessen entdeckt ein Spaziergänger ein Gerippe und alarmiert die Polizei. Weil zunächst nicht klar ist, ob es sich um menschliche Überreste handelt, beginnt ein größerer Einsatz.
Polizei untersucht Skelett-Fund in Hessen
Der Spaziergänger entdeckt das vermeintliche Skelett am Montagabend (10. August) in Steinau an der Kinzig. Das Gerippe liegt laut Polizei an einer schwer zugänglichen Stelle – teilweise am Ufer, teilweise im Wasser.
Die dichte Bepflanzung macht es den Einsatzkräften zunächst schwer, den Fund genauer zu untersuchen. Deshalb können sie nicht ausschließen, dass dort tatsächlich menschliche Überreste liegen. Neben der Polizei rücken auch Feuerwehr und Spurensicherung an.
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Nach eineinhalb Stunden kommt die überraschende Entwarnung
Erst nach rund eineinhalb Stunden steht fest: Bei dem gruseligen Fund handelt es sich nicht um einen Menschen. Die Polizei spricht von einer „täuschend echt wirkenden Plastiknachbildung“. „Die Aufregung wich der Erleichterung”, so die Polizei.
Das künstliche Skelett ist etwa 80 Zentimeter groß und dürfte bereits längere Zeit in der Kinzig gelegen haben. Wegen des derzeitigen Niedrigwassers kam es vermutlich erst jetzt zum Vorschein.
Steckt Halloween hinter dem Plastikskelett?
Wie das Plastikskelett in den Fluss gelangt ist und wem es gehört, bleibt zunächst unklar. Die Polizei hat allerdings eine Vermutung: Möglicherweise handelt es sich um ein „entsorgtes Überbleibsel von Halloween“.
Für die Einsatzkräfte endet der ungewöhnliche Fund damit zumindest ohne einen echten Gruselfall.
Verwendete Quellen: AFP, dpa


