Junge litt an AtemnotKind (11) stirbt auf Klassenfahrt – jetzt ist die Todesursache bekannt

Plötzlich bekommt er keine Luft mehr!
Während einer Klassenfahrt in Aerzen (Niedersachsen) kommt es in der vergangenen Woche zu einem medizinischen Notfall. Ein Junge leidet plötzlich an Atemnot, doch für den Elfjährigen kommt jede Hilfe zu spät. Wie die Obduktion jetzt bestätigt, soll eine Allergie zu dem tragischen Vorfall geführt haben.
Tödlicher allergischer Schock
Die Fahrt sollte eigentlich ein schöner Abschluss des endenden Schuljahres sein. Doch der Ausflug einer vierten Klasse aus Hannover nimmt ein schreckliches Ende. „Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis liegen Hinweise auf einen anaphylaktischen Schock als Todesursache vor”, bestätigt die Staatsanwaltschaft Hannover der HAZ.
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Was den tödlichen allergischen Schock ausgelöst hat, könne jedoch auch nach der Obduktion nicht mit Klarheit gesagt werden, heißt es weiter. Bekannt sei jedoch, dass der Junge eine Kuhmilchallergie gehabt habe. In extremen Fällen könne diese auch zu Reaktionen wie Atemnot führen – und ohne eine schnelle Behandlung tödlich ausgehen.
War Allergie des Jungen bekannt?
Ob und wie diese Vorerkrankung des Jungen zu der allergischen Reaktion geführt habe, sei nun Gegenstand weiterer Ermittlungen, so die Staatsanwaltschaft zu HAZ. Hinweise auf eine andere mögliche Todesursache lägen derzeit aber nicht vor. Ob die Lehrkräfte von der Allergie wussten, teilt die Behörde nicht mit. Offen sei auch, ob der Junge ein Notfallset mit einem sogenannten Adrenalin-Autoinjektor bei sich trug.
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Auf der Klassenfahrt ins Schullandheim Riepenburg in Aerzen kam es am Donnerstag (18. Juni) zu dem medizinischen Vorfall. Der elfjährige Schüler klagte gegen 13.58 Uhr über Atemnot. Kurz darauf verlor er das Bewusstsein. Die Lehrkräfte reagierten sofort und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei wurden sie telefonisch von der Rettungsleitstelle unterstützt. Parallel wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, das Leben des Jungen zu retten. (okr)
Verwendete Quellen: HAZ, Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden


