Unfassbare Tat in HamburgMutter der getöteten 15-Jährigen soll mehrfach in Psychiatrie gewesen sein

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Vor dem Mehrfamilienhaus im Hamburger Stadtteil Bramfeld trauern Freunde und Anwohner um die 15-Jährige, die hier offenbar von ihrer eigenen Mutter getötet wurde. Die Anteilnahme ist groß – und mit ihr die Frage: Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen? Inzwischen liefern Nachbarn erste Hinweise.
Berichte über lautstarke Streits
Nach dem gewaltsamen Tod der 15-Jährigen richten sich die Ermittlungen gegen ihre 43 Jahre alte Mutter. Sie wurde festgenommen. Nach Angaben der Polizei gibt es Indizien dafür, dass die Frau psychisch erkrankt sein könnte. Ob dies eine Rolle bei der Tat gespielt hat, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Auch Nachbarn berichten von einer schwierigen familiären Situation. „Ich hab mitgekriegt, dass öfters Streit war. Dass sie laut war und dass sie in die Klinik gebracht worden ist”, sagt ein Nachbar im Gespräch mit RTL. Nach seinen Angaben seien die Kinder schließlich mit Unterstützung des Jugendamts aus der Familie genommen worden.
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Laut einer Bekannten der Familie lebt die jüngere Tochter in einer Pflegefamilie und die 15-jährige Tochter in einer Jugendgruppe. „Ich glaube gehört zu haben, dass sie aus der Psychiatrie entlassen wurde Anfang des Jahres, was keiner verstanden hat und seitdem wurde sie immer komischer“, sagt die Bekannte.
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Die Mordkommission ermittelt
Am Samstag (11. Juli) kehrte die 15-Jährige von einem Besuch bei ihrer Mutter nicht wie vereinbart in die Jugendeinrichtung zurück. Die Einrichtung alarmierte daraufhin die Polizei und meldete das Mädchen als vermisst. In der Nacht fanden Polizeibeamte die Jugendliche schließlich in der Wohnung ihrer Mutter. Sie wies mehrere Verletzungen auf. Rettungskräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen.
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Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft ermitteln nun zu den genauen Hintergründen des Falls. Die 43-Jährige soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Während die Ermittlungen laufen, versammeln sich Freunde der 15-Jährigen am Abend vor dem Haus, um gemeinsam Abschied zu nehmen – von einem Mädchen, dessen Leben viel zu früh endete.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, Polizei Hamburg
































