RTL kennt die DetailsZug erfasst junge Mutter! Kind überlebt wie durch ein Wunder

An diesem Bahnübergang in Leingarten passierte das tödliche Unglück
An diesem Bahnübergang in Leingarten passierte das tödliche Unglück. Die Markierung auf dem Boden soll die genaue Unglücksstelle zeigen.
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Es ist eine Tragödie, die fassungslos macht!
Am Samstagabend (11. Juli) ist eine 26-jährige Frau in Leingarten beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Ihr zweijähriges Kind, das sie in einem Kinderwagen schob, blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Im Gespräch mit RTL hat die Polizei nun weitere Details zu dem tragischen Unglück bekannt gegeben.

Mutter war alleine mit ihrem Kind unterwegs

Das Drama spielte sich am Samstagabend gegen 20 Uhr an der S-Bahn-Haltestelle Leingarten Mitte ab einem nicht beschrankten, aber mit Ampeln gesicherten Bahnübergang. Die junge Mutter war alleine mit ihrem zweijährigen Kind unterwegs, als sie von dem herannahenden Zug erfasst wurde, erklärt die Polizei auf Nachfrage von RTL. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung konnte der Lokführer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

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Für die 26-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde durch die Kollision so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Das Kind im Kinderwagen blieb unverletzt. An Bord befanden sich 43 Fahrgäste, von denen nach bisherigen Erkenntnissen niemand körperlich verletzt wurde. Viele standen jedoch unter dem Eindruck des Geschehens und mussten betreut werden.

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Das Unglück passiert am Samstagabend gegen 19.45 Uhr in Leingarten im Kreis Heilbronn.
Das Unglück passiert am Samstagabend gegen 19.45 Uhr in Leingarten im Kreis Heilbronn.
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Die alarmierte Feuerwehr Leingarten übernahm die Betreuung der Zeugen und sperrte die Unfallstelle weiträumig ab. Bis tief in die Nacht unterstützten die Einsatzkräfte den Unfallaufnahmedienst der Polizei, indem sie die Unglücksstelle ausleuchteten. Anschließend sicherten sie den durch den Aufprall beschädigten Schutzzaun, heißt es in einer Stellungnahme der Feuerwehr bei Facebook.

Im Fokus der Ermittlungen steht nun der Ablauf am Bahnübergang und die Beantwortung der Frage, wie genau es zu der Tragödie kommen konnte. Nach aktuellem Stand wird von einem Unfall ausgegangen.

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Ein Polizei-Sprecher betonte, dass es „keinerlei Anhaltspunkte für eine mögliche Fremdeinwirkung“ gebe. Ob die 26-Jährige die Gleise möglicherweise bei Rot überquerte, bleibt vorerst offen. „Die Ermittlungen laufen weiter, es müssen noch Zeugen befragt werden“, so der Sprecher. Das überlebende zweijährige Kind wurde inzwischen in die Obhut seiner Großmutter übergeben.

Verwendete Quellen: RTL-Recherche