Tod auf Gran CanariaKüstenwache zieht Leiche von vermisster 15-Jähriger aus dem Meer

Die 15-Jährige war mit ihrer Familie im Urlaub auf Gran Canaria
Die 15-Jährige war mit ihrer Familie im Urlaub auf Gran Canaria (Archivbild)
picture alliance / Zoonar | Phil Bird

Ein Urlaub ohne Wiederkehr.
Samstagfrüh (28. März) wählt eine Mutter den Notruf, weil ihre Tochter (15) verschwunden ist. Wenig später wird ein Körper im Meer gesichtet. Nur wenige Hundert Meter vom Ufer entfernt treibt die junge Norwegerin. Jede Rettung kommt zu spät.

Küstenwache birgt Leiche aus dem Atlantik

Die Teenagerin genießt mit ihrer Familie ein paar frühe Sonnentage im Örtchen Puerto Rico auf der beliebten Ferieninsel Gran Canaria. Am Freitag sollte sie um 20 Uhr verabredungsgemäß an der Playa de Amadores sein – doch sie taucht nicht auf. Früh am nächsten Morgen, als das Mädchen auch nicht in die gemeinsame Unterkunft zurückkehrt, schlägt die Mutter Alarm und informiert telefonisch die Polizei.

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Nach dem Anruf fährt die Mutter zur Wache der Guardia Civil, um eine Vermisstenanzeige mit einem aktuellen Foto zu erstatten. Wenig später, das berichtet der Nachrichtendienst Maspalomas24, habe es einen Anruf bei der Küstenwache gegeben. Etwa 100 Meter vor der Küste von Mogán sei eine Leiche gefunden worden. Schon als die Rettungskräfte den Körper aus dem Wasser ziehen, bemerken sie, dass es sich um ein junges Mädchen handelt.

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Guardia Civil ermittelt die Todesumstände

Die Mutter der vermissten Norwegerin muss die geborgene Leiche identifizieren, schreibt das spanische Portal El Diario. Schnell steht fest: Es handelt sich dabei um ihre 15-jährige Tochter.

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Mittlerweile hat die Guardia Civil die Ermittlungen übernommen. Sie überprüft die Todesumstände. Der Leichnam des Mädchens ist zur Autopsie an das Institut für Rechtsmedizin und Forensische Wissenschaften überführt worden. Zum jetzigen Zeitpunkt möchten die Ermittler keine Theorie zum Tod des Teenagers ausschließen.

Verwendete Quellen: Maspalomas24, El Diario, El Mundo