Polizei untersucht Todesfall in Kolumbiens Karnevals-HochburgVergiftet? Deutscher Tourist stirbt in Urlaubsparadies

May 19, 2021, Pasto, Narino, Colombia: Ambulance crosses through clashes betwwn demostratos and police in Pasto, Narino
Rettungskräfte können nichts mehr für den 36-jährigen Deutschen tun (Symbolbild)
imago images/ZUMA Wire

Mysteriöser Tod in Barranquilla!
Zwei deutsche Touristen nehmen zwei Frauen mit ins Hotel – am Morgen ist einer von ihnen tot. Die Polizei ermittelt wegen eines Vergiftungsverdachts.

Deutscher Tourist leblos in Hotelzimmer entdeckt

In der kolumbianischen Küstenstadt Barranquilla ist ein deutscher Tourist gestorben. Der 36-Jährige sei leblos in seinem Hotelzimmer im Stadtviertel Simón Bolívar gefunden worden, berichteten kolumbianische Medien unter Verweis auf die Polizei der Metropole. Demnach deuteten keine Spuren auf eine Gewalteinwirkung hin, die zum Tod des 36-Jährigen führte.

Die Behörden gehen dem Verdacht einer Vergiftung nach. Ein weiterer, 55-jähriger Deutscher sei deutlich benommen in ein Krankenhaus gebracht worden, sein Zustand sei mittlerweile stabil.

Behördenangaben zufolge hatten die Männer am 12. Februar eingecheckt und in den frühen Morgenstunden des 14. Februar zwei Frauen bislang unbekannter Identität mit ins Hotel genommen. Die Frauen verließen demnach das Hotel eineinhalb Stunden später – ein Zusammenhang zum Todesfall wurde den Berichten zufolge bislang nicht hergestellt.

In diesen Tagen steigt in Barranquilla im Nordwesten von Kolumbien der größte Karneval des südamerikanischen Landes - ein Besuchermagnet auch für Tausende Touristen aus aller Welt. 2009 wurden die Feierlichkeiten von der Unesco als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. (dpa/lha)

Verwendete Quellen: dpa