Per Chat kommuniziert?Gefängniswärterin soll Häftlinge missbraucht haben – darunter eine prominente Mörderin!

Eine Gruppe Frauen behauptet, von einer ehemaligen Gefängniswärterin in Chicago sexuell missbraucht worden zu sein. Brittany Hall muss vor Gericht, jetzt kommen mehr Informationen zu den Klägerinnen ans Licht. Eine von ihnen ist eine zu 28 Jahren verurteilte Mörderin!
Die „Koffermörderin” Heather Mack gibt an, eine der sexuell missbrauchten Frauen zu sein.
dpa

Justizskandal in den USA – mit bekannten Opfern!
Schockierende Vorwürfe gegen eine ehemalige Gefängniswärterin in Chicago! Brittany Hall (31) steht unter Verdacht, vier weibliche Häftlinge sexuell missbraucht zu haben, darunter auch eine international bekannte Mörderin!

Missbrauch hinter Gitter – Hat sie ihre Position ausgenutzt?

Hall war lange als Wärterin im Metropolitan Corrections Center in Chicago für die Überwachung der Einheit 12 zuständig. Am 6. März wurde sie von einem US-Bundesgericht offiziell angeklagt. Jetzt werden immer mehr Details bekannt, so auch die Namen der Opfer.

Wie genau sich die Angeklagte und die Klägerinnen kennengelernt haben, ist bisher nicht klar. Laut der New York Post werden die Vorwürfe unter anderem von einer Frau erhoben, die vielen Menschen bereits bekannt sein wird.

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SIE ist eine international bekannte Mörderin

Wie die New York Post berichtet, gehört offenbar auch die berüchtigte Heather Mack (28) zu den mutmaßlichen Opfern. Mack erlangte weltweite Berühmtheit als die berüchtigte „Koffermörderin” (RTL.de hat berichtet). 2014 bringt sie in einem Luxus-Resort gemeinsam mit ihrem damaligen Freund ihre Mutter um und stopft die Leiche in einen Koffer und flieht anschließend. Nach sieben Jahren Haft auf Bali sitzt sie nun in ihrer Heimat, den USA, für viele weitere Jahre im Knast – und hat so scheinbar auch Brittany Hall kennengelernt.

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„Frag sie, warum ich blockiert bin” – Bis zu 80 Jahre Haft drohen

Vom Gefängnis aus soll Heather Mack laut der New York Post über eine dritte Person Chatnachrichten mit der jetzt wegen Missbrauchs Angeklagten ausgetauscht haben. Über diese Chats habe sie dann auch klargemacht, dass sie ihren Anwalt über die Belästigungen in Kenntnis gesetzt habe und keinen Kontakt zu der Wärterin mehr wolle. „Frag sie, warum ich blockiert bin” soll Wärterin Hall im Zuge dessen an die Mittelsperson geschrieben haben. Ob damit Mörderin Heather Mack gemeint ist, steht bisher nicht fest, ist aber naheliegend.

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Die Angeklagte Brittany Hall, die seit dem vergangenen Jahr nicht mehr im Gefängnis arbeitet, plädiert auf „nicht schuldig“. Dass Reporter sie laut Informationen bei dem US-Prozess um die Inhaftierung von Mutter-Mörderin Heather Mack 2024 gesehen haben und somit offensichtlich ist, dass eine Verbindung zwischen den Frauen besteht, belastet die Angeklagte allerdings. Bei einer Verurteilung sieht die Anklage laut New York Post eine Höchststrafe von mehr als 80 Jahren vor. (cau)