Er wollte eine seltene Antilope schießen Elefanten trampeln millionenschweren Jagdtouristen tot 

Ernie Dosio wird bei Jagdausflug von Elefanten getötet
US-Millionär Ernie Dosio, hier bei einem Jagdausflug im Jahr 2017, wurde von Elefanten totgetrampelt.
facebook/WagonhoundOutfitters

Sie wollten ihr Kalb schützen!
Ernie Dosio ist ein wohlhabender Geschäftsmann aus Kalifornien – seine Leidenschaft ist die Großwildjagd. Am 17. April ist der 75-Jährige auf einer Jagdexpedition in Gabun. Für seine Trophähensammlung fehlt dem US-Millionär noch eine seltene Antilope, der Gelbrückenducker, der in den Wäldern des zentralafrikanischen Landes lebt. Doch dann passiert Ernie ein schwerwiegender Fehler.

Für seine Trophäensammlung fehlt ihm noch eine seltene Antilope

Ernie Dosio macht seit Jahren Jagd auf exotische Tiere. Auf Bildern seiner Reisen posiert er mit toten Hirschen, Löwen und sogar Elefanten. Zu Hause hat er einen Trophäenraum – in dem Hunderte Tierköpfe mit leerem Blick von der Wand starren und mehrere ausgestopfte Tiere präsentiert werden.

Doch ein Gelbrückendrücker fehlt noch in seiner Wildtiersammlung. Ernie und sein Jagd-Guide, der ihn zu der seltenen Antilope führen soll, schlagen sich durchs dichte Unterholz und überraschen dabei eine Herde Elefanten. Die Tiere sind so versteckt im Wald, dass sie fast „wie aus dem nichts“ vor den beiden Männern auftauchen. Wie das Boulevardmagazin Mirror berichtet, sind es fünf Elefantenkühe mit einem Jungtier.

Elefanten wollen ihr Kalb beschützen und greifen an

Die geraten sofort in Panik und gehen auf die beiden Jäger los. Der Guide kann sich schwer verletzt retten. Doch für Ernie kommt jede Hilfe zu spät. Die Elefantenkühe trampeln den US-Millionär tot.

Ein Bekannter des Trophäenjägers erklärt, dass der 75-Jährige nur leicht bewaffnet gewesen sei. Die Jagd-Lizenz für die seltene Antilope sehe vor, dass er nur eine Waffe und die passende Munition für dieses Tier bei sich hat. Gegen eine Herde Elefanten habe er sich darum nicht verteidigen können. „Ich will nicht ins Detail gehen, aber ich würde annehmen, dass es sehr schnell ging“, sagte der Bekannte des Toten im Interview.

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Die Safari Agentur Collect Africa, die exklusive Jagdreisen für gut zahlende Kunden organisiert, bestätigte dem Mirror zufolge den Tod des Millionärs. Er sei auf der Jagd nach einem Gelbrückenducker ums Leben gekommen. Der 75-Jährige hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Verwendete Quellen: Mirror