Ihr Anblick macht sprachlos!250 verwahrloste Pudel aus heruntergekommenem Haus gerettet

Auf engem Raum sind die 250 Hunde in einem heruntergekommenen Haus zusammengepfercht.
Auf engem Raum sind die 250 Hunde in einem heruntergekommenen Haus zusammengepfercht.
RSPCA Radcliff Animal Centre / Facebook

„Das ist keine KI – das ist Realität!”
Verwahrlost und in beengten Verhältnissen haben Tierschützer 250 Pudel in einem einzigen Haus gefunden. Die schockierenden Bilder der Rettung sorgen im Netz für Diskussionen. Im Vordergrund steht dabei aber nicht allein die schlimme Situation der Hunde. Denn die scheint für viele so bedrückend zu sein, dass Nutzer in den sozialen Medien die Bilder für Fälschungen halten!

Hunde leben unter schlimmsten Bedingungen

Die vielen Tiere haben kaum Platz in dem engen Raum und sind in jeden Winkel gepfercht, kauern teilweise sogar in einem Kamin. Ein herzzerreißendes Foto zeigt die zerzausten Hunde in einem schmutzigen Zwinger. Als die 250 Pudel von der englischen Tierschutzorganisation RSPCA gefunden werden, sind viele mit ihrem eigenen Schmutz bedeckt, leiden an Hautentzündungen und verfilztem Fell.

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Der Rettungseinsatz vor Ort sei für die erfahrenen Tierschützer nicht leicht gewesen. Wie RSPCA erklärt, hätten einige Hunde solche Angst vor der Außenwelt, dass sie aus ihren Zwingern auf die Wiese getragen werden mussten.

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Zu schrecklich, um wahr zu sein?

Doch erste Bilder der Hunde in den sozialen Medien hatten eine Diskussion über deren Echtheit ausgelöst. „Das ist keine KI – das ist Realität“, stellen die Tierschützer in einem Post über die Rettungsaktion klar. „Die Ungläubigkeit der Öffentlichkeit ist verständlich, aber dieses Foto ist echt”, erklärt Jo Hirst, der Leiter der Organisation.

„Überzüchtung und überforderte Besitzer können zu erschütternden Zuständen führen, und unsere Mitarbeiter sehen immer mehr Fälle mit 10, 20 oder sogar 100 Tieren.“ In diesem Fall seien die 250 Pudel-Mischlinge „von einem extrem hilfsbedürftigen, älteren Besitzer in einem Haus gehalten” worden, heißt es weiter.

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Viele Hunde bereits in neuem Zuhause

Solche extrem großen Rettungsaktionen seien jedoch kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr habe die RSPCA 75 separate Vorfälle von Funden mit über 100 Tieren bewältigen müssen, so Hirst. Gründe, warum Menschen am Ende weit mehr Tiere halten, als sie versorgen könnten, gäbe es viele, erklärt der Tierschützer. Das können zum Beispiel psychische Erkrankungen, Behinderungen, Trauerfälle und schwerwiegende finanzielle Probleme sein. „Diese Fälle sind oft komplex, und die betroffenen Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung.”

Für die 250 Pudel nimmt der Fall zumindest ein gutes Ende. Für viele konnte bereits ein neues Zuhause gefunden werden. Nur einige wenige warten noch auf eine Vermittlung, so die RSPCA.

Verwendete Quellen: Sun, Radcliff Aminimal Centre/Facebook