Sender aus Weißem Haus ausgeschlossenTrotz Trump-Verbot! Melania dreht jetzt mit CNN

President Donald Trump and First Lady Melania Trump arrive at the world premier of the Amazon MGM Studio film MELANIA, at the John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts, in Washington, D.C., on Thursday, January 29, 2026. (Graeme Sloan/Sipa USA)
Wie diese Entscheidung von Melania wohl bei Donald Trump ankommt?
picture alliance / Sipa USA

Ausgerechnet seine Frau macht eine Ausnahme!
Donald Trump hat dem Nachrichten-Network CNN erst vor wenigen Tagen den Zugang zum Weißen Haus untersagt. Er will im Kampf mit dem Sender hart bleiben – doch nun lässt Melanias Büro eine Reporterin zu einem Termin der First Lady in New York zu.

CNN begleitet Melania Trump zu Termin

Die Entscheidung sorgt für einen bemerkenswerten Kontrast zum Kurs ihres Mannes. Wie der Independent berichtet, hat Melania Trumps Büro eine Akkreditierungsanfrage der CNN-Reporterin Betsy Klein genehmigt. Sie darf am Dienstag (22. September) über einen Termin der First Lady am Rande der UN-Generalversammlung in New York berichten.

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Dort will Melania Trump ihre Initiative „Fostering the Future Together“ vorstellen. Dabei geht es nach Angaben der Zeitung um Kooperationen mit Unternehmen aus der Technologiebranche. Besonders pikant: Klein gehört zu den CNN-Journalisten, die vom neuen Kurs des Präsidenten direkt betroffen sind. Erst in der vergangenen Woche wurde ihr Presseausweis an einem Kontrollpunkt des Weißen Hauses eingezogen.

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Donald Trump antwortet mit eigenem Regierungssender

Donald Trump hatte CNN, Politico und MS NOW am Freitag den Zugang zum Weißen Haus untersagt. Er begründete den Schritt auf seiner Plattform Truth Social mit angeblich falscher Berichterstattung der Sender und Medienhäuser. Die betroffenen Redaktionen zogen daraufhin vor Gericht und sehen in dem Verbot einen Angriff auf die Pressefreiheit – das Weiße Haus antwortet mit einem eigenen Sender: dem „Trumpt-TV.”

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Melanias Büro geht nun zumindest bei ihrem eigenen Termin einen anderen Weg. CNN-Medienanalyst Brian Stelter wertete die Akkreditierung bereits als Beispiel dafür, dass Reporter nach alternativen Wegen suchen könnten, um weiterhin Zugang zu Regierungsvertretern zu bekommen.

Verwendete Quellen: TheIndependent, USAToday