Drama in UrlaubsparadiesDeutscher (23) in Kolumbien verschwunden – Suche im Tayrona-Nationalpark läuft weiter

Tyrona National Park
Markus Hideaki Kistner ist im Tayrona Nationalpark verschwunden
picture alliance / NurPhoto / Thomas O’Neill
von Philipp Petersdorff

Der Traumurlaub wurde zur bangen Ungewissheit.
Seit Tagen fehlt von einem 23 Jahre alten deutschen Touristen im berühmten Tayrona-Nationalpark in Kolumbien jede Spur. Rettungskräfte suchen mit Booten und Einsatzteams nach dem jungen Mann, der nach bisherigen Erkenntnissen von einer starken Meeresströmung erfasst wurde.

Familienausflug endet in einer Tragödie

Markus Hideaki Kistner (23) war mit Angehörigen im Tayrona-Nationalpark an der Karibikküste unterwegs, einem der bekanntesten Naturreservate Kolumbiens. Der junge Deutsche verschwand am 20. Juli, nachdem er im Bereich zwischen den Strandabschnitten Arrecifes, Las Piscinas und La Arenilla ins Wasser gegangen war. Dort soll ihn eine starke Strömung erfasst und aufs Meer hinausgezogen haben. Seine Familie alarmierte sofort die Behörden. Seitdem läuft ein groß angelegter Sucheinsatz.

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Rettungskräfte durchsuchen Land und Meer

An der Suche beteiligen sich unter anderem die kolumbianische Küstenwache, die Polizei, die Feuerwehr, die Zivilschutzorganisation Defensa Civil, Parkranger und weitere Rettungskräfte.

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Die örtlichen Behörden warnen die Besucher, sämtliche Warnhinweise der Ranger zu beachten, nur freigegebene Bereiche zu nutzen und die Sicherheitsregeln des Nationalparks einzuhalten. Gerade an einigen Stränden des Tayrona-Nationalparks gelten starke Strömungen als lebensgefährlich.

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Im Video: So gefährlich sind unsichtbare Strömungen

In den vergangenen Wochen hatte es in der Region bereits mehrere tödliche Badeunfälle gegeben. Allein innerhalb von weniger als 24 Stunden kamen Mitte Juli drei Menschen an Stränden in der Nähe des Tayrona-Nationalparks ums Leben, nachdem sie von der Brandung erfasst worden waren.

Verwendete Quellen: Infobae, Publimetro, Carasol