Mysteriöser Unfall in BayernSterbender am Straßenrand gefunden: Tierhaare lösen Todes-Rätsel

Wildunfall mit einem Rennrad-Fahrer. (Symbolbild)
Sachverständige sollen den Unfallhergang klären. (Symbolbild)
Christoph Reichwein/dpa

Wie ist der Rennrad-Fahrer gestorben?
Eine Autofahrerin entdeckt auf der B999 bei Berchtesgaden einen schwer verletzten Rennradfahrer. Für den 36-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Spuren am Unfallort und Tierhaare an seinem Trikot bringen die Polizei auf eine mögliche Erklärung.

Bayern: Tierhaare nach tödlichem Radunfall entdeckt

Die Frau findet ihn am Dienstagabend schwer verletzt auf der Straße. Neben ihm liegt sein Rennrad. Sofort setzt sie einen Notruf ab. Doch obwohl Rettungskräfte zur B999 bei Berchtesgaden eilen, können sie den 36-Jährigen nicht mehr retten. Der Mann aus dem österreichischen Elsbethen stirbt noch an der Unfallstelle, berichtet unter anderem der Bayrische Rundfunk.

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Zunächst ist völlig unklar, was auf der Roßfeld-Höhenringstraße passiert ist. Bislang gibt es keine bekannten Zeugen des eigentlichen Unfalls. Dann entdecken die Ermittler Spuren, die auf einen ungewöhnlichen Zusammenstoß hindeuten. Am Trikot des Rennradfahrers haften Tierhaare. Laut Polizei spricht deshalb einiges dafür, dass der 36-Jährige während seiner Fahrt mit Rotwild kollidiert sein könnte.

Aufgrund seiner schweren Verletzungen nehmen die Beamten außerdem an, dass der Mann zum Zeitpunkt des Unfalls bergab unterwegs war. Die Unfallstelle liegt etwa einen Kilometer vor der Mautstelle Nord der Roßfeldstraße.

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Wo ist das Tier nach dem Zusammenstoß?

Welches Tier den Radfahrer getroffen haben könnte, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Die Spuren sprechen nach Angaben der Polizei für Rotwild, also beispielsweise einen Hirsch oder eine Hirschkuh.

Ein Jäger suchte die Umgebung nach dem Zusammenstoß ab. Gefunden wurde das Tier jedoch nicht. Eine Polizeisprecherin erklärte t-online, möglicherweise sei es bei der Kollision nicht schwer verletzt worden.

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Wie genau es zu dem tödlichen Unfall kam, ist damit weiterhin offen. Die Polizei hat einen Sachverständigen hinzugezogen, der die Spuren auswerten und den Ablauf rekonstruieren soll. Auch mögliche Zeugen werden weiterhin gesucht. Neben den Feuerwehren aus Au und Berchtesgaden war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Ermittlungen zum Tod des 36-Jährigen dauern an.

Verwendete Quellen: BR, T-Online