Tragödie in FrankfurtAuto stürzt in Main - 18-Jähriger stirbt im Krankenhaus

Ein Auto mit fünf jungen Leuten fällt in Frankfurt kopfüber in den Main. Ein 18-Jähriger stirbt, eine 17-Jährige kämpft weiter um ihr Leben. Was die Polizei bisher zu dem Unfall sagen kann.

Hintergründe bislang unklar

Ein Auto mit fünf jungen Leuten ist in Frankfurt aus bisher unklaren Gründen in den Main gestürzt. Ein 18-jähriger Fahrzeuginsasse sei nach dem Unfall am Freitagabend inzwischen im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei am Samstagabend (25. April) mit. Der Zustand eines 17 Jahre alten Mädchens sei weiterhin kritisch. Die beiden waren von Tauchern aus dem Wasser geborgen worden. Drei weitere junge Leute konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug retten.

Das Auto war kopfüber von der acht Meter hohen Kaimauer in das Hafenbecken des Frankfurter Osthafens gefallen. Ein Zeuge hatte gegen 22.20 Uhr die Einsatzkräfte alarmiert.

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Nach bisherigen Erkenntnissen sei das Auto aus noch ungeklärten Gründen auf das Hafenbecken zugefahren, habe dort das Schutzgitter durchbrochen und sei dann in das Nordbecken des Osthafens gefallen und dort auf den Grund gesunken, berichtete die Polizei.

Gutachter soll bei Aufklärung helfen

Im Fahrzeug saßen fünf Personen im Alter von 17 und 18 Jahren. Rettungskräfte brachten die jungen Menschen in nahe gelegene Krankenhäuser. Mit schwerem Gerät gelang die Bergung des Fahrzeugs aus dem Wasser. Die genauen Umstände des Unfalls seien nun Gegenstand der Ermittlungen. Noch in der Nacht wurde auch ein Gutachter herangezogen. (dpa/sfu)

Verwendete Quellen: dpa