Android-Nutzer sollten jetzt ihre App prüfenWhatsApp-Lücke macht Fotos trotz gesperrtem Handy sichtbar

Das Handy ist gesperrt – und trotzdem lässt sich die Fotogalerie öffnen.
Eine Sicherheitslücke in WhatsApp soll genau das auf bestimmten Android-Smartphones ermöglicht haben. Über einen Umweg während eines Videoanrufs konnten Bilder angezeigt werden, ohne das Gerät vorher zu entsperren. Inzwischen soll die Schwachstelle mit einem Update behoben worden sein.
So ließ sich die Handy-Sperre umgehen
Auf die Schwachstelle aufmerksam gemacht hat Sicherheitsforscher Jose Rodriguez. Nach seinen Angaben steckt das Problem in der WhatsApp-Funktion „Create with AI“, mit der sich während eines Videoanrufs unter anderem Hintergründe erstellen und bearbeiten lassen.
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Der entscheidende Punkt: Wird ein WhatsApp-Videoanruf auf einem gesperrten Android-Smartphone angenommen, lassen sich anschließend die Effekte und dort die Hintergründe auswählen. Wer dann mit Meta AI einen Hintergrund erstellen oder ein vorhandenes Foto bearbeiten möchte, konnte dem Bericht zufolge auf die Galerie zugreifen – ohne zuvor das Smartphone entsperren zu müssen. Damit konnten auf betroffenen Geräten gespeicherte Bilder eingesehen werden.
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Angreifer muss das Smartphone in der Hand haben
Aus der Ferne lässt sich die Schwachstelle dem Bericht zufolge nicht ausnutzen. Eine Person muss physischen Zugriff auf das Smartphone haben und einen WhatsApp-Videoanruf auf dem gesperrten Gerät annehmen können.
Betroffen sein sollen vor allem Smartphones von Google und Oppo. Bei Samsung-Geräten ließ sich die Lücke laut dem Sicherheitsforscher dagegen nicht ausnutzen.
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Als möglicher Grund gelten Unterschiede darin, wie die einzelnen Hersteller bei ihren Android-Versionen App-Zugriffe auf einem gesperrten Smartphone handhaben.
WhatsApp-Update soll Sicherheitslücke schließen
Der Sicherheitsforscher Jose Rodriguez, der bereits mehrfach Schwachstellen bei Smartphones untersucht hat, machte die WhatsApp-Lücke öffentlich. Nach eigenen Angaben meldete er das Problem auch an Meta und Google. In WhatsApp-Version 2.26.34.81 im Google Play Store soll die Schwachstelle inzwischen geschlossen worden sein.
Android-Nutzer sollten deshalb prüfen, ob auf ihrem Smartphone die aktuelle WhatsApp-Version installiert ist, und verfügbare Updates einspielen.
Verwendete Quelle: t-online





























