Schluss mit peinlichen FehlernTippfehler im Status? WhatsApp bringt die lang ersehnte Korrektur-Funktion

WhatsApp
Tippfehler im WhatsApp-Status sollen künftig ohne erneutes Hochladen korrigierbar sein
picture alliance / NurPhoto

WhatsApp dreht an den Stellschrauben – und zwar gleich an mehreren!
Der Messenger-Dienst führt unter anderem Web-Anrufe direkt im Browser ein und macht den Wechsel vom Handy zum Computer nahtloser. Parallel dazu plant WhatsApp eine praktische Funktion, auf die viele Nutzer seit Jahren warten. Was steckt hinter den neuen Features – und was ändert sich konkret im Alltag?

Diese großen WhatsApp-Updates kommen bald

Wer kennt es nicht: Das Urlaubsfoto ist im Status, doch erst danach fällt der Schreibfehler in der Bildunterschrift auf. Einmal hochgeladen, ließ sich ein peinlicher Tippfehler im WhatsApp-Status bisher nur durch komplettes Löschen und Neuerstellen beheben. Diese umständliche Prozedur gehört bald der Vergangenheit an. Der Messenger-Dienst arbeitet an einer Funktion zur nachträglichen Bearbeitung von Bildunterschriften im Status, berichtet Heise.de.

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Für die Korrektur wird es voraussichtlich zwei Wege geben: eine „Bearbeiten”-Option im Menü der eigenen Statusübersicht oder ein Stiftsymbol direkt beim Ansehen des eigenen Status. Allerdings haben Nutzer dafür nur ein kleines Zeitfenster von 15 Minuten nach der Veröffentlichung. Anders als bei bearbeiteten Chat-Nachrichten soll es keine sichtbare Kennzeichnung der Änderung geben. Wer den Status bereits gesehen hat, bekommt beim nächsten Aufruf einfach den aktualisierten Text angezeigt, ohne einen Hinweis auf die Anpassung zu erhalten. Die Funktion wurde bereits in einer Beta-Version für Android entdeckt, ein genaues Datum für die weltweite Einführung steht aber noch aus.

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WhatsApp-Anrufe werden zum Meeting-Tool

Die zweite große Neuerung betrifft Anrufe, die nun direkt über WhatsApp Web im Browser geführt werden können – ohne dass eine separate App installiert werden muss. Dies war laut Betreiber Meta eines der am häufigsten gewünschten Features. Die Web-Anrufe sind sowohl für Einzel- als auch für Gruppen-Gespräche mit bis zu 32 Personen verfügbar und bleiben Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Zusätzlich werden Funktionen eingeführt, die man sonst von professionellen Meeting-Anwendungen kennt:

  • Bildschirm teilen: Inhalte direkt im Anruf präsentieren.

  • Warteraum: Als Host könnt ihr kontrollieren, wer einem Gruppenanruf beitritt.

  • Hand heben und Emojis: Ihr könnt während eines Gesprächs nonverbal reagieren.

  • Nahtloser Wechsel: Ihr könnt einen laufenden Anruf ohne Unterbrechung vom Smartphone auf den Computer und umgekehrt übertragen.

Kleinere Verbesserungen für mehr Komfort

Neben den Hauptfunktionen führt WhatsApp weitere praktische Verbesserungen ein. Eine integrierte Geräuschunterdrückung soll störende Hintergrundgeräusche herausfiltern und die Sprachqualität verbessern. Die „QuickHD”-Funktion sorgt zudem dafür, dass Videoanrufe bereits in den ersten Sekunden in hoher Auflösung starten.

Während die Web-Anrufe bereits schrittweise ausgerollt werden, ist für die Status-Bearbeitung und einige der kleineren Verbesserungen noch kein offizieller Starttermin bekannt.

Verwendete Quellen: Heise, Bild