Finger weg, von diesem Curry-Pulver! Beliebtes Gewürz zurückgerufen – wegen Krebsgefahr

In einem Curry wurde ein gefährlicher Farbstoff nachgewiesen.
In einem Curry-Pulver wurde ein gefährlicher Farbstoff nachgewiesen.
picture alliance / Karl Heinz Spremberg

Gefährliche Würze!
In einem Currypulver der Marke TRS wurde der Farbstoff Rhodamin B nachgewiesen. Dieser ist als Lebensmittelzusatzstoff in der EU verboten. Er wird als potenziell karzinogen, mutagen und ökotoxisch eingestuft.

„Madras Curry Pulver mild” betroffen: Orient Master GmbH informiert über Rückruf

Mehr Information zum betroffenen Artikel:

  • „Madras Curry Pulver mild” der Marke TRS

  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 28. Februar 2026

  • Verpackungseinheit: 100 Gramm

  • Losnummer: PRON NO: 4172/1

  • Barcode: 5 017689002732

Im „Madras Curry Pulver mild” wurde der Farbstoff Rhodamin B nachgewiesen.
Die Orient Master GmbH informiert über den Rückruf von „Madras Curry Pulver mild”. In dem Produkt wurde der Farbstoff Rhodamin B nachgewiesen.
go asia Deutschland GmbH

Kunden können das Currypulver in allen „go-asia”-Filialen zurückgeben. Sie bekommen den Kaufpreis erstattet.

Video-Tipp: Dieser Rahmspinat floppt bei Öko-Test

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Gut zu wissen

Alle Lebensmittel, die in der Europäischen Union (EU) produziert werden, unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Dabei wird auch kontrolliert, ob die für die EU geltenden Grenzwerte für Pestizide beispielsweise eingehalten werden. In vielen Ländern außerhalb der EU gelten andere Vorgaben. Einige bei uns längst verbotene Pestizide sind noch erlaubt oder Gewürze dürfen vor Ort einen höheren Pestizid-Rückstand aufweisen als in der EU.

Lese-Tipp: Pestizide statt Paprika: Von diesem Gewürz rat Öko-Test dringend ab

Oft wird der Gehalt an Rückständen von Pflanzenschutzmitteln schlichtweg auch nicht überprüft. Das alles führt dazu, dass Kräuter und Gewürze wie schwarzer Pfeffer, Paprikapulver oder Zimt aus Nicht-EU-Ländern häufig einen hohen Pestizidgehalt aufweisen. (abl)