War euch das schon bewusst?Diese fünf Dinge solltet ihr vor dem Urlaub unbedingt fotografieren!

Wer vor dem Urlaub Fotos macht, kann sich viel Ärger ersparen.
Wer vor dem Urlaub Fotos macht, kann sich viel Ärger ersparen.
Pixel-Shot - stock.adobe.com

Dieser Travel-Hack kann euch viel Stress ersparen!
Wer in den Urlaub fliegt, sollte im Vorfeld lieber auf Nummer sicher gehen und bestimmte Dinge digital sichern. Denn das erleichtert im Ernstfall die Lösung von Problemen. Wir verraten euch, welche sieben Gegenstände ihr daher vor der Abreise unbedingt abfotografieren solltet und in welchen Situationen euch diese Fotos das Leben retten können.

1. Bei Verlust Gold wert! Fotos von Personalausweis und Reisepass

Das Erste, was ihr fotografieren solltet, sind eure Ausweisdokumente, sprich Reisepass oder Personalausweis. „Sollten Ihnen Ihre Originaldokumente gestohlen werden, können Sie sich gegenüber den deutschen Auslandsvertretungen und den Behörden im Reiseland im Bedarfsfall mit diesen Kopien ausweisen”, erklärt etwa das Auswärtige Amt auf seiner Website. Die Erstellung von Ersatzdokumenten sollen solche Fotos sogar erheblich erleichtern.

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Gleiches gilt übrigens für euren Führerschein bzw. die Fahrzeugpapiere. Wer mit dem Auto unterwegs ist oder einen Mietwagen nutzt, sollte auch diese Dokumente digital sichern. So habt ihr im Notfall alle wichtigen Angaben sofort griffbereit. Wichtig: Ein Foto auf dem Handy ersetzt den Führerschein nicht. Bei Kontrollen akzeptieren Behörden in der Regel kein Foto als Nachweis der Fahrerlaubnis.

2. Foto als Nachweis der Reiseversicherung – im Notfall gut vorbereitet

Auch ein Foto eurer Gesundheitskarte sowie der Unterlagen eurer Reiseversicherung kann hilfreich sein. Wenn ihr etwa im Ausland medizinische Hilfe benötigt oder einen Schaden melden müsst, habt ihr alle Daten sofort griffbereit.

Interessant: Viele Krankenhäuser außerhalb der EU – insbesondere private – verlangen vor der Behandlung eine Kostenübernahmegarantie, eine Kreditkarte oder eine Anzahlung.

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3. Kreditkarte abfotografieren? Ja, aber ...!

Auch in Sachen Kreditkarte kann es sinnvoll sein, ein Foto auf dem Smartphone zu haben. So habt könnt ihr selbst im Verlustfall Zahlungen tätigen. Wichtig: Fotografiert nur die Vorderseite eurer Kreditkarte. Die dreistellige Sicherheitsnummer auf der Rückseite solltet ihr aus Sicherheitsgründen nicht fotografieren!

Neben der Kreditkarte ist es auch sinnvoll, die Daten der Sperrhotline eurer Bank abzuspeichern – als Foto oder als Telefonbucheintrag.

4. Koffer und Kofferinhalt vor dem Flug fotografieren

Ein Bild eures Koffers kann hilfreich sein, falls euer Gepäck verloren geht. So könnt ihr Aussehen, Größe und Inhalt gegenüber der Fluggesellschaft oder Versicherung besser beschreiben.

Für den Fall, dass euer Gepäck während der Reise verloren geht, ist es auch sinnvoll, Bilder des Inhalts abzuspeichern – zumindest von den wertvollsten Dingen wie Kameras, Schmuck, Laptops oder anderen Wertgegenständen, die ihr mitnehmt. Im Schadensfall dienen die Bilder als zusätzlicher Nachweis gegenüber der Versicherung und können euch dabei helfen, auch wirklich das Geld erstattet zu bekommen, das euch zusteht.

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5. Vor der Reise: Diese Dinge solltet ihr in eurem Zuhause fotografieren

Kurz vor der Abreise lohnt sich ein Rundgang durch die Wohnung. Ein Foto von ausgeschalteten Herdplatten, geschlossenen Fenstern oder dem Strom- beziehungsweise Wasserzähler kann euch in erster Linie ein sichereres Gefühl während eurer Abreise verleihen. Aber im Ernstfall kann es später auch helfen, offene Fragen zu klären – sollte etwa während eurer Abwesenheit eingebrochen werden, könnt ihr nachweisen, dass ihr alles sicher verschlossen hattet.

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Fotos von Dokumenten richtig sichern – so geht’s!

Ihr seht, Dokumente und Co. in Form von Fotos auf dem Smartphone zu sichern, kann sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch, dass die Fotos nicht einfach in eurer Smartphone-Galerie liegen, sondern dass sie richtig vor dem Zugriff Dritter gesichert sind.

Daher ist es ratsam, die Bilder verschlüsselt in einer Cloud und/oder passwortgeschützt auf dem Gerät zu speichern (beispielsweise in einem gesperrten Album). Der Vorteil einer Cloud: Ihr auch dann Zugriff, wenn euer Handy verloren geht oder gestohlen wird.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, Auswärtiges Amt