Fatale FolgenWas passiert NACH der Fettleber? Darum solltet ihr bei der Diagnose schnell handeln

Weltweit hat jeder dritte Mensch eine Fettleber – auch Evelyn Burdecki ist betroffen!
Bei der Diagnose gilt strenger Handlungsbedarf in Form von gesunder Ernährung, Gewichtsabnahme und ausreichender Bewegung. Doch daran hält sich die 37-Jährige offenbar nicht so ganz, wie ihr oben im Video seht. Aber das ist ziemlich gefährlich. Was droht, wenn man mit einer Fettleber einfach weitermacht und seinen Alltag nicht umstellt?

Fettleber bleibt oft unbemerkt – dabei sollte man gerade dann handeln

„Eine Fettleber ist eine langsam fortschreitende Erkrankung, bei der sich Fettzellen in der Leber ablagern. Dies macht zunächst keine Beschwerden und kann sich mit einer Behandlung wieder zurückbilden“, erklärt das Bundesministerium für Gesundheit. Lediglich können Symptome wie Müdigkeit, Durst, Blähungen, Schlafstörungen oder Schmerzen im Oberbauch auftreten. Doch in vielen Fällen bemerken Betroffene die Fettleber gar nicht. Auch bei Evelyn Burdecki wurde die Erkrankung nur zufällig entdeckt, wie sie verrät. Sie soll nun auf ihre Ernährung achten, mehr Sport treiben und den Zucker weglassen. Doch ganz darauf verzichten will sie nicht, erklärt der Reality-Star.

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Dabei ist es gefährlich, die Erkrankung nicht zu behandeln und etwas dagegen zu unternehmen. Denn die Fettleber kann eine Vorstufe zu schweren Erkrankungen sein. „Bei etwa 30 Prozent der Menschen entwickelt sich eine Fettleber zu einer Leberentzündung (Steatohepatitis), die chronisch werden kann“, so das Gesundheitsministerium . „Die Entzündung zerstört Zellgewebe und es bildet sich Narbengewebe. Ärztinnen und Ärzte sprechen dann von einer Fibrose.“

Video-Tipp: Fettleber-Diagnose vorbeugen? Studie verrät, welche Produkte der Leber schaden

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Fibrose und Zirrhose durch unbemerkte Fettleber

Schreitet der Prozess der Fibrose weiter voran, entsteht sogar eine Leberzirrhose. Und dann wird es richtig gefährlich, heißt es weiter. Denn dann kann die Leber als größtes Entgiftungsorgan des Menschen nicht mehr richtig arbeiten, erklärt das Uniklinikum Heidelberg.

Bei der Zirrhose ist schon zu viel gesundes, funktionsfähiges Lebergewebe abgestorben und „durch funktionsloses Bindegewebe“ ersetzt worden. „Die Leber verhärtet, auf ihrer Oberfläche bilden sich Knoten und Narben und sie wird zugleich kleiner. Dieser – auch als „Schrumpfleber“ bezeichnete – Zustand lässt sich nicht mehr umkehren. Eine Leberzirrhose ist nicht heilbar.“ Ist die Leberzirrhose voll ausgebildet, hilft nur noch der Ersatz des kranken Organs durch ein Lebertransplantat.

Und mit der Zirrhose können auch weitere Erkrankungen hinzukommen: „Denn Giftstoffe, die eigentlich von der Leber abgebaut werden, gelangen jetzt über das Blut in den gesamten Organismus und führen dort zu erheblichen Schäden“, erklärt die Uniklinik. Dazu zählen unter anderem Leberkrebs, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen und neuropsychiatrische Störungen. Vor allem sind Auswirkungen auf den Stoffwechsel möglich. „Das kann zur Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus (hepatogener Diabetes) führen.“ Und ein beeinträchtigter Stoffwechsel bringt auch den Hormonhaushalt durcheinander, wodurch es bei Männern unter anderem zu Potenzproblemen und bei Frauen zu einer Unregelmäßigkeit der Regelblutung kommen kann.

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Kein unabwendbares Schicksal! Bei Fettleber sofort handeln

Umso wichtiger ist es, schon bei einer Fettleber aktiv zu werden! Denn eine Fettleber ist kein unabwendbares Schicksal. „Mit konsequenten Lebensstiländerungen kann sich die Leberverfettung und sogar eine beginnende Vernarbung zurückbilden“, erklärt die Apotheken-Umschau. Neben einer gesunden Ernährung und Sport sollten Betroffene abnehmen. Eine Reduktion von fünf bis zehn Prozent Körpergewicht würde demnach in vielen Fällen schon ausreichen.

Verwendete Quellen: Bundesministerium für Gesundheit, Uniklinikum Heidelberg und Apotheken-Umschau