So könnt ihr eure Tiere schützenVon Zecken übertragen: „Hundemalaria” breitet sich aus!

Müder Golden Retriever
Der Erreger aus dem Mittelmeerraum ist mittlerweile auch in Deutschland auf dem Vormarsch.
picture alliance / imageBROKER | Bildverlag Bahnmüller
von Nina Erdmann

Tierärzte schlagen Alarm.
Immer häufiger infizieren Hunde in Deutschland sich mit dem Blutparasit „Babesia Canis”, auch „Hundemalaria” genannt. Der Erreger wird von Zecken übertragen und kann lebensgefährlich für eure Tiere sein.

Auf diese Symptome müsst ihr achten

Tierärzte und -ärztinnen der Freien Universität Berlin warnen vor der Ausbreitung der „Hundemalaria”. Das ist eine Infektionskrankheit, die vor allem von Wiesenzecken übertragen wird. Die Zecken tragen den Blutparasiten „Babesia Canis” in sich und geben ihn an die Hunde weiter. Dabei werden die roten Blutkörperchen der Tiere zerstört, die Hunde entwickeln Malaria-ähnliche Symptome.

Wozu dienen die bevorzugten Quellen bei Google?

Ihr scrollt durch die Google-Suche und wollt direkt das sehen, was euch wirklich interessiert? Genau dafür hat Google jetzt eine neue Funktion am Start. Mit den sogenannten „Bevorzugten Quellen“ könnt ihr selbst festlegen, welche Inhalte euch häufiger angezeigt werden. Und genau hier kommt rtl.de ins Spiel. Wenn ihr uns als Favorit markiert, bekommt ihr künftig die wichtigsten Geschichten und Nachrichten für euer Leben, aktuelle News, exklusive VIP-Geschichten aus der Welt eurer Lieblingspromis und RTL-Stars sowie alles rund um Shows, Realitys und Serien noch schneller angezeigt.

So aktiviert ihr RTL.de als bevorzugte Quelle bei Google

Der Weg dahin ist wirklich simpel – ihr braucht nur ein Google-Konto.

    Direkt über den Link: Klickt auf diesen Aktivierungslink und wählt rtl.de als bevorzugte Quelle aus.

    Sucht alternativ ein Thema bei Google, tippt auf das Sternsymbol neben „Schlagzeilen“ und fügt RTL.de dort hinzu. Danach einfach die Suche neu laden.

Schon werden euch Inhalte eurer Lieblingsquelle häufiger angezeigt

Hier erfahrt ihr mehr über die bevorzugten Quellen bei Google

Zu den typischen Krankheitsanzeichen zählen Mattigkeit, Appetitlosigkeit, hohes Fieber, blasse Schleimhäute durch Blutarmut sowie dunkel verfärbter Urin infolge des ausgeschiedenen Blutfarbstoffs. Der Tierarzt kann die „Babesiose” durch eine Blutprobe feststellen. Wird die „Hundemalaria” nicht rechtzeitig erkannt, kann sie tödlich verlaufen. Für Menschen ist dieser spezielle Erreger nicht gefährlich.

Lesetipp: Piko wäre fast and Hundemalaria gestorben!

So können Sie ihre Haustiere vor „Hundemalaria” schützen

Besonders betroffen seien derzeit neben Regionen im Südwesten Deutschlands auch Berlin und Brandenburg. Die gute Nachricht: „Mit einem kontinuierlich aufgefrischten Zeckenschutz lässt sich eine Erkrankung zuverlässig vermeiden“, sagt Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna, geschäftsführender Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin an der FU Berlin.

Hunde sollten regelmäßig auf Zecken hin untersucht werden.
Hunde sollten regelmäßig auf Zecken hin untersucht werden.
Adobe

Je nach Wirkstoff gibt es die Präparate als Hundehalsband, Auftropfbehandlung (Spot-on), (Kau-) Tabletten oder Injektion. Je nach Produkt hält die Wirkung zwischen einem Monat und einem Jahr an, deshalb ist es wichtig regelmäßig die Behandlung mit dem Zeckenschutzmittel zu wiederholen. Da die Wiesenzecke das ganze Jahr über aktiv sein kann, empfehlen Wissenschaftler des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin einen lückenlosen Zeckenschutz für Hunde über das gesamte Jahr.

Von vermeintlich „natürlichen“ Schutzmitteln wie Kokosöl, Knoblauch oder ätherischen Ölen ist hingegen abzuraten. Ihre Wirksamkeit gegen Zecken ist nicht ausreichend belegt; einzelne Produkte können sogar eher gesundheitsschädlich für Hunde sein.

Quelle: Freie Universität Berlin