Spoiler: Es hat nicht direkt mit Essen zu tun!DAS macht dick? Studie enthüllt entscheidenden Faktor

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Nicht nur das falsche Essen sorgt für überschüssige Kilos.
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Musik macht nicht nur gute Laune!
Wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, hat sie auch große Auswirkungen auf unser Essverhalten – sowohl positiv als auch negativ. Auf welche Musik ihr setzen solltet, wenn ihr abnehmen, oder gar nicht erst zunehmen möchtet.

Gute Musik, gutes Essen? Studie enthüllt verblüffenden Zusammenhang

Die Wissenschaftler Jonas Potthoff und Anne Schienle vom Institut für Psychologie der Universität Graz haben kürzlich eine Studie im Fachmagazin Appetite veröffentlicht, in der sie die Auswirkungen von Musik auf das Essverlangen und die Lebensmittelauswahl von Menschen untersucht haben.

Und die Wissenschaftler Erstaunliches herausgefunen. „Das Hören von stimmungsaufhellender Musik” könne demnach „die Wahl zuckerärmerer Lebensmittel fördern”, während Musik, die als unangenehm empfunden wird, die Wahrscheinlichkeit erhöhen könne, „zuckerreiche Lebensmittel zu wählen”, obwohl sie grundsätzlich für einen verringerten Appetit sorge.

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Studie: Schlechte Musik verleitet uns dazu, ungesund zu essen

Um das herauszufinden, wurden 106 Probanden zufällig unterschiedlichen Musik-Situationen zugeordnet: Entweder hörten sie „Musik, die sie mögen, Musik, die sie nicht mögen, oder keine Musik”, heißt es in der Veröffentlichung. Jeder Probant habe je ein Lied, das er mag und eines, das er nicht mag, zum Test mitbringen müssen.

Während der Untersuchung habe man den Probanden dann eben entweder das beliebte, das unbeliebte oder eben kein Lied vorgespielt und zudem allen Probanden, unabhängig in welcher Gruppe sie sich befanden, drei zuckerreiche, drei zuckerarme und drei Nicht-Lebensmittel zur Auswahl gegeben.

Die Wissenschaftler hätten, so heißt es in der Veröffentlichung, einen signifikanten Zusammenhang zwischen „Gruppenzugehörigkeit und der gewählten bzw. konsumierten Lebensmittelkategorie” feststellen können. „Teilnehmer der Gruppe, die Musik nicht mochten, griffen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu zuckerreichen Lebensmitteln (61,8 %) als Teilnehmer der Gruppe, die Musik mochten (23,7 %), oder der Gruppe, die keine Musik konsumierte (38,2 %)”, heißt es weiter.

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Die falsche Musik kann Heißhunger auf Süßes begünstigen

Im Umkehrschluss bedeutet das: Eure Lieblingsmusik kann euch vor dem Griff zu ungesunden Lebensmitteln bewahren. Sogar keine Musik zu hören ist demnach in Bezug auf die Essensauswahl besser als solche zu hören, die man persönlich als schlecht empfindet.

Die Wissenschaftler warnen daher jedoch auch, „dass Heißhunger auf Süßes in unangenehmen Klangumgebungen an Orten, an denen Menschen Essensentscheidungen treffen, wie Restaurants, Supermärkten oder öffentlichen Plätzen, häufiger auftreten kann”.

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Für den nächsten Einkauf bedeutet das: Packt euch lieber Kopfhörer mit eurer Lieblingsmusik auf die Ohren, wenn ihr vermeiden wollt, dass ungesunde Lebensmittel im Einkaufswagen landen.

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Verwendete Quelle: Studie: Eye candy & eye tunes: Effects of liked vs. disliked music on desire to eat and food choice in an eye-tracking buffet paradigm