Mama Iva macht sich große SorgenMädchen (14) hat schon graue Haare! Doc Fleck erklärt: Das könnte dahinterstecken

Ein Schock für die Mutter!
Plötzlich entdeckt ein Friseur graue Haare bei einem gerade mal 14-jährigen Mädchen. Dazu kommen kalte Hände und Füße – und die Frage lässt die Familie nicht mehr los: Ist das noch normal oder steckt etwas Ernstes dahinter? Im „Doc Fleck“-Podcast auf RTL+ ordnet Medizinerin Dr. Anne Fleck den Fall ein.
Graue Haare und kalte Füße: Was steckt dahinter?
Für Iva und ihre 14-jährige Tochter beginnt der Friseurbesuch ganz harmlos, doch dann endet er mit einem unerwarteten Fund. Vereinzelt stechen graue Haare heraus. Untypisch, zumal in der Familie frühes Ergrauen bislang kein Thema gewesen sei, so die Mutter in ihrer Podcast-Zuschrift.
Im weiteren Verlauf berichtet Iva von zusätzlichen Beobachtungen: Ihre Tochter habe immer wieder kalte Hände und Füße. Diese Kombination verunsichert die Mutter zunehmend.
Der Kinderarzt hat bereits erste Untersuchungen durchgeführt, erklärt Iva. Eisenwerte und Schilddrüse wurden überprüft – ohne auffälligen Befund. Die Ursache bleibt unklar.
Im „Doc Fleck“-Podcast auf RTL+ schildert die Mutter den Fall Dr. Anne Fleck und bittet um eine Einschätzung. „Das ist schon ungewöhnlich in dem Alter“, sagt die Ärztin. Gleichzeitig betont sie, dass es sinnvoll sei, mögliche Hintergründe genauer zu betrachten.
Warum werden Haare überhaupt plötzlich grau?
Eine zentrale Rolle spielen die sogenannten Melanozyten. Diese Zellen sitzen an der Haarwurzel und sind für die Bildung der Farbpigmente verantwortlich. Wenn diese Pigmentbildung gestört ist, können Haare ihre Farbe verlieren – auch schon in jungen Jahren.
Doc Fleck weist im Gespräch darauf hin, dass dabei auch die sogenannten Mitochondrien eine Rolle spielen könnten. Diese sind für die Energieversorgung der Zellen zuständig.
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Ein Problem mit diesen Energieversorgern könne demnach „angeboren sein, das kann erworben sein durch Stress, es kann erworben sein durch chronische toxische Belastungen, durch Antibiotika”.
Kupfer, Zink und Vitamin B12 sind wichtig fürs Haar
Ein möglicher Ansatzpunkt ist nach Einschätzung der Ärztin ein Vitamin-B12-Mangel. Dabei sei es wichtig, nicht nur einen Standardwert zu betrachten, sondern auch die Speicher im Körper zu prüfen. „Auch das ist eine Möglichkeit: ein klassischer B12-Mangel“, so Doc Fleck.
Ein solcher Mangel könne die Pigmentbildung der Haare beeinflussen und möglicherweise auch mit Kreislaufbeschwerden wie kalten Händen und Füßen in Verbindung stehen. Ob dies im konkreten Fall zutrifft, müsste jedoch erst durch weitere Diagnostik geklärt werden.
Neben Vitamin B12 nennt die Ärztin auch Kupfer und Zink als relevante Faktoren. Sie beschreibt sie im Podcast als „beste Freunde der Haarpigmente“, da beide an der Bildung von Farbstoffen im Haar beteiligt sind. „Wenn da ein verdeckter Mangel vorliegt, dann streiken die Farbzellen einfach auch“, erklärt sie.
Neben möglichen Nährstoffthemen weist die Ärztin auch auf die Lebenssituation hin. In der Pubertät verändern sich Körper und Hormonhaushalt stark. Auch schulischer Druck und allgemeine Belastungen könnten eine Rolle spielen. Diese Faktoren können sich nach ihrer Einschätzung auf den gesamten Organismus auswirken.
Graue Haare im Teenager-Alter? Was jetzt wichtig ist
Zwar Doc Fleck rät dazu, mögliche Ursachen strukturiert abzuklären, doch sie gibt bereits erste Tipps.
Zunächst sollte die Ernährung genau betrachtet werden: Hülsenfrüchte, grünes Gemüse wie Brokkoli und Spinat sowie hochwertige Omega-3-Fette können eine wichtige Grundlage für die Versorgung mit Mikronährstoffen bilden.
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Bei einem Verdacht auf ein mögliches Mitochondrien-Problem, könne es laut der Ärztin sinnvoll sein, gezielt Coenzym Q10 in Form eines Sprays zu ersetzen und zusätzlich auf B-Vitamine in bioaktiver Form zu achten. Dabei gelte: „Je komplexer das Etikett, umso hochwertiger in dem Fall die B-Vitamin-Produktion.“
Insgesamts, so sagt Doc Fleck, könne man „sehr, sehr einfach gut dagegen halten“.
Für die Mutter bleibt vor allem die Erkenntnis, dass frühe graue Haare zwar ungewöhnlich sind, dahinter aber verschiedene – oft gut behandelbare – Ursachen stecken können.
Verwendete Quelle: RTL+



