Emotionaler Abschied von „Nina“Nach neun Jahren GZSZ – so ließ Maria Wedig ihre Rolle hinter sich

Dieser Abschied ging ihr besonders nah.
Neun Jahre lang gehörte Nina zu Maria Wedigs (42) Leben. Nach ihrem letzten GZSZ-Drehtag wollte die Schauspielerin deshalb ganz bewusst einen neuen Abschnitt beginnen. Im Podcast „Muttivierend ehrlich“ mit Olivia Marei verrät sie, warum sie zunächst alle beruflichen Kanäle kappte – und beim Friseur schließlich mit den Tränen kämpfen musste.
Maria Wedig wollte nach GZSZ bewusst abschließen
Neun Jahre lang stand Maria Wedig als Nina Reichelt (ehemals Ahrens) für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ vor der Kamera. Eine lange Zeit, in der Rolle und Alltag eng miteinander verbunden waren. Umso wichtiger war es der Schauspielerin nach ihrem letzten Drehtag, ganz bewusst einen Schlussstrich unter dieses Kapitel zu ziehen. Im gemeinsamen Podcast „Muttivierend ehrlich“ mit GZSZ-Kollegin Olivia Marei erzählt Maria jetzt, wie konsequent sie diesen Abschied angegangen ist.
„Das war auch meine erste Amtshandlung, als ich da quasi vom Hof gerollt bin: Ich habe alle Kanäle gekappt, für mich, weil ich musste das abschließen“, berichtet sie. Gemeint sind unter anderem Chats, in denen sich der Cast austauschte, sowie Presse-Gruppen und andere Kommunikationskanäle rund um den Serienalltag: „Ich habe auch penibel darauf geachtet, dass ich alle Blätter – Dispo-Blätter, Drehbuchblätter – dass ich die alle noch loswerde, und habe das alles da gelassen“, erzählt sie.
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Eine Sache nahm Maria zunächst allerdings doch noch mit nach Hause: einen Teil von Nina. „Das Einzige, was ich mitgenommen habe, war meine Haarfarbe auf dem Kopf“, sagt die Schauspielerin mit einem Augenzwinkern. Doch auch das sollte nicht lange so bleiben. Eine Woche später habe ihr Mann ihr einen Friseurtermin gebucht. Seine Ansage: „So, und jetzt gehst du.“
Beim Blick in den Spiegel spürte Maria Wedig: „Jetzt habe ich auch Nina abgelegt“
Was zunächst nach einer äußerlichen Veränderung klingt, wurde für Maria Wedig zu einem überraschend ergreifenden Moment. „Das war ganz emotional. Das war richtig emotional“, erinnert sie sich. Als die Friseurin schließlich die Schere ansetzte, habe sie sich „richtig zusammenreißen“ müssen, um nicht zu weinen. Mit dem neuen Haarschnitt und der neuen Farbe veränderte sich für Maria offenbar mehr als nur ihr Aussehen. „Als dann die Farbe auf dem Kopf war und als sie mich geföhnt hatte und ich dann da saß, dachte ich so: Ja, danke, jetzt habe ich auch Nina abgelegt“, erzählt sie im Podcast.

Wieder ein Stück mehr bei sich selbst anzukommen, das war das Ziel der 42-Jährigen. Denn auch wenn Kostüme und Garderobe am Set bleiben, trägt eine Schauspielerin viele äußerliche Merkmale ihrer Figur natürlich weiter mit sich. „Ich liebe meine Locken und ich werde sie auch sicherlich wieder tragen. Aber im Moment brauche ich einfach diese Veränderung.”
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Nach GZSZ: Diese besondere Verbindung bleibt Maria Wedig erhalten
Ganz neu ist dieses persönliche Ritual für Maria Wedig übrigens nicht. Schon nach dem Ende ihrer Zeit bei „Anna und die Liebe“ habe sie ihr Äußeres deutlich verändert. Damals habe sie ihre zuvor sehr blonden Haare dunkel beziehungsweise rotbraun gefärbt, sie glatt getragen und sich außerdem einen Pony schneiden lassen. „Vielleicht ist das so mein Ritual, um Rollen abzulegen“, überlegt Maria heute.
Trotz allem bleibt Maria auch nach ihrem GZSZ-Abschied eine ganz besondere Verbindung erhalten: die Freundschaft zu Olivia Marei. Die beiden verbindet längst nicht mehr nur ihre gemeinsame Zeit vor der Kamera, sondern auch ihr gemeinsamer Podcast. Dass es damit direkt weitergegangen ist, sei für sie „ein Segen“ gewesen, erzählt Maria. Auf die gemeinsamen GZSZ-Momente mit ihrer Serientochter blickt sie heute „mit ganz, ganz viel Glück und einem warmen Gefühl im Bauch“ zurück.
Verwendete Quellen: Muttivierend ehrlich




