Gut vorbereitet für heiße TageBei Hitze besser meiden! Diese fünf Lebensmittel bringen uns zum Schwitzen

Erschöpfte Frau sitzt auf dem Sofa und leidet unter der Sommerhitze.
Wenn es draußen heiß ist, sollte man seinen Körper nicht noch zusätzlich belasten.
IMAGO / Zoonar

Nach einer kurzen Verschnaufpause stehen uns die nächsten heißen Tage bevor!
Und dann gilt es wieder, unnötige Hitze-Treiber zu vermeiden. Gerade in Sachen Ernährung gibt es so einiges, auf das wir lieber verzichten sollten, da sie uns von innen so richtig aufheizen.

Manche Lebensmittel regen den „thermischen Effekt” an

Um Nahrung zu verarbeiten, muss unser Körper Energie aufwenden und dabei wird wiederum Wärme produziert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt diese Reaktion auf ihrer Website den „thermischen Effekt” (TEF) der Nahrung. „Bei größeren Mahlzeiten steigt der TEF ebenso wie bei proteinreichen Speisen an”, heißt es da weiter. Aus diesem Grund ist es bei Hitze auch empfehlenswert, mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen und bei den einzelnen Mahlzeiten auf die richtige Wahl der Lebensmittel zu achten. Denn insbesondere von salzigen, fettigen und stark gewürzten Lebensmitteln solltet ihr während einer Hitzewelle Abstand nehmen.

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Diese fünf Lebensmittel solltet ihr bei Hitze meiden

Welche Lebensmittel das konkret sind, hat Ernährungsexpertin Nora Rieder verraten:

  1. Zu den Lebensmitteln, die man bei Hitze lieber meiden sollte, gehören Fleisch bzw. Wurst. Beides gilt als schwer verdaulich und verlangt dem Körper daher bei Hitze unnötig viel Energie ab.

  2. Auch Fast Food erfüllt nahezu alle Kriterien für Lebensmittel, die uns ins Schwitzen bringen. Es ist salzig, fettig und enthält meist Fleisch.

  3. Zwar kein Essen, aber auch auf Alkohol sollte man bei Hitze weitestgehend verzeichten. Denn er entzieht dem Körper zusätzlich Wasser und wertvolle Mineralstoffe.

  4. Auch Kaffee solltet ihr mit Vorsicht genießen, denn er wirkt anregen und das enthaltene Koffein wirkt zudem harntreibend.

  5. Zu guter Letzt solltet ihr während einer Hitzewelle auch auf scharfe Gewürze lieber verzichten. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gelten Gewürze wie Ingwer, Chili, Senfpulver, Wasabi und Meerrettich etwa als „Heißmacher“, schreibt die DGE.

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Bei Hitze gilt: Lieber nicht zu heiß und nicht zu kalt

Ihr seht: Unsere Ernährung und unsere Körpertemperatur hängen untrennbar zusammen. Doch nicht nur die Wahl der Lebensmittel, sondern auch die Art und Weise ist ausschlaggabend dafür, wie unser Körper auf Nahrung und Getränke reagiert. Esst oder trinkt ihr etwa zu Heißes, bringt euch die Hitze des Essens und auch die Energie, die der Körper aufwenden muss, um die Nahrung herunterzukühlen, zum Schwitzen.

Sind die Lebensmittel, die ihr zu euch nehmt, hingegen zu kalt, muss der Körper viel Energie aufnehmen, um sie zu erwärmen. Am besten greift ihr bei Hitze daher zu lauwarmen Speisen und Getränke genießt ihr am besten bei Zimmertemperatur.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)