Mega-Crunch!Stark-Koch Nelson Müller verrät – so werden Tiefkühl-Pommes im Ofen richtig knusprig
Pommes und Crunch gehören zusammen wie Sommer und Sonne!
Doch oft ist das Ergebnis bei Ofen-Pommes zu Hause nicht vergleichbar mit dem aus der Frittenbude. Dabei braucht es laut Star-Koch Nelson Müller gar nicht viel für den ultimativen Crunch. Wir verraten euch die Tipps des Profis – damit nie wieder labbrige Tiefkühl-Pommes auf eurem Teller landen.
Welche Tiefkühl-Pommes sind die besten? Nelson Müller macht den Test
Doch bevor wir zu den Profi-Tipps kommen, gilt es, herauszufinden, welche Tiefkühl-Pommes denn überhaupt ihr Geld wert sind, denn das Angebot ist groß. Aber kann auch die Qualität bei allen Produkten überzeugen? Bei stern TV hat Profi-Koch Nelson Müller vier Tiefkühl-Pommes-Produkte einmal genauer unter die Lupe genommen. Mit dabei: zwei Produkte aus dem Discounter, ein Marken- und ein Bio-Produkt. Bewertet wurden die Kategorien erster Eindruck bzw. Aussehen, Zutatenliste und Geschmack.
In allen drei Kategorien lagen die Pommes von Rewe Bio bei Nelson Müller vorn. In Sachen Geschmack konnten ihn aber auch die „Backofen Pommes Frites” der Eigenmarke von Aldi Süd überzeugen – da insbesondere der Crunch. Etwas weniger überzeugt war der Sternekoch hingegen von den „Backofen Super Feine Pommes” der Lidl-Eigenmarke und von den „Original 1-2-3 Frites” von McCain. Dennoch: Am Ende ist Nelson Müller davon überzeugt, „alle sind ihr Geld wert”.
Den ganzen Test seht ihr im Video oben.
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Tipps von Profi Nelson Müller: So werden Backofen-Pommes richtig knusprig
Kommen wir jetzt zu den Profi-Tipps für super knusprige Tiefkühl-Pommes aus dem Backofen. Denn da kann man so einiges falsch machen, was einem am Ende labbrige Kartoffelstäbchen statt crunchy Pommes beschert.
Tipp 1: „Bei der Pommes-Zubereitung in der Fritteuse als auch im Ofen müssen wir doch schon mit einer großen Hitze auch arbeiten.“ Das sei nötig, um die gewünschte „Verkrustung“ zu erhalten.
Tipp 2: Die Pommes sollten möglichst locker auf dem Backblech verteilt werden. Bedeutet: Sie sollten nicht überlappen und eng an eng liegen. Nur dann könne die Hitze auch wirklich überall drankommen.
Tipp 3: Wer bei Ofen-Pommes den „Frittier-Effekt“ vermisse, der könne auf die fertig gebackenen Fritten ein wenig Öl geben – „einmal durchschwenken, schöne Sache“, so der Experte.
Lese-Tipp: Pommes vom Vortag aufwärmen? Wie Fritten nochmal richtig knusprig werden
Nelson Müllers Rezept für crosse, selbstgemachte Pommes aus dem Backofen
Knusprige Pommes kann man allerdings auch ganz einfach selber machen, wie Nelson Müller verrät. Dafür brauche es lediglich zwei Zutaten: Kartoffeln und Öl.
Und so geht’s:
Kartoffeln schälen (je nach Kartoffelsorte könnt ihr die Schale auch dran lassen) und in Pommes-Streifen schneiden.
Die Kartoffel-Stifte zunächst für ca. acht Minuten in Salzwasser blanchieren (kochen). Nelson Müller rät, vorwiegend festkochende oder sogar mehligkochende Kartoffeln zu verwenden. Diese kochen, „bis sie fast zerbricht, weil sie sich dann so aufraut. Und dieses Aufrauen, das ist eigentlich schön, damit diese Maillard-Reaktion passiert, das, was wir als Crunch empfinden.“
Danach die Kartoffeln mit etwas Öl beträufeln und im vorgeheizten Backofen backen, bis sie die gewünschte Bräune und den gewünschten Crunch erreicht haben.
Am Ende noch etwas Salz drüber streuen, fertig!
Hier noch einige Tipps vom Profi: Das Backblech solltet ihr mit vorheizen, damit es schön heiß ist. Denn wichtig für crosse selbstgemachte Pommes sei, dass den Kartoffeln schnell das Wasser entzogen wird. Und noch „ein ganz wichtiger Tipp: Nicht zu viel Öl dran machen.“ Denn zu viel Öl würde genau das verhindern, was so wichtig ist: dass das Wasser entweicht. Und zwei weitere wichtige Zutaten für crosse Pommes: bei Umluft backen und bei der Temperatureinstellung „Vollgas“ geben. Dann steht knusprigen, selbstgemachten Pommes Frites nichts mehr im Weg!
Verwendete Quelle: stern TV


