Es geht nicht um die Optik! Schon gewusst, wofür diese Streifen auf dem iPhone sind?

Mit diesem Wissen könnt ihr bei euren Freunden angeben, versprochen!
Habt ihr euch schon mal gefragt, was es mit den waagerechten Streifen an der Seite eures iPhones auf sich hat? Im Zweifel nicht. Denn viele Menschen gehen schlicht davon aus, dass es sich um ein Design-Element handelt. Dabei sind die Streifen essentiell, damit euer Smartphone überhaupt funktioniert.
Kunststoffstreifen sichern Empfang von Bluetooth, WLAN und Mobilfunk
iPhones sind längst nicht mehr zum Großteil aus Kunststoff gebaut, sondern aus Metall. Was hübsch aussieht, könnte allerdings zum Nachteil für die Funktion des Geräts werden. Der Grund: Metall ist undurchlässig für Bluetooth-, WLAN- und Mobilfunk-Empfang. Also essentielle Funktionen eines modernen Smartphones.
Damit iPhones genau diesen Anforderungen trotz modernem Look gerecht werden können, werden sogenannte Antennenbänder verbaut, wie beispielsweise die Betreiber des Instagram-Wissenskanals Fact Cus erklären. Die Kunststoffstreifen unterbrechen das Metallgehäuse und machen es den diversen Signalen möglich, ins Innere des Smartphones zu gelangen.
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Dass es sich bei den Kunststoffstreifen nicht nur um ein Apple-Design-Element handelt, darauf lässt auch die Tatsache schließen, dass sie auch an Smartphones mit Metallgehäuse anderer Hersteller zu finden sind.
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Kunststoffstreifen sind die Folge des iPhone 4-„Antennengates”
Das Unternehmen Apple war es allerdings, das auf die harte Tour lernen musste, dass ein Metallrahmen unpraktikabel sein kann, wenn man ihn nicht ordentlich unterbricht.
Beim sogenannten „Antennengate” mit dem iPhone 4 im Jahr 2010 hatten User teilweise keinen Empfang, wenn sie das Smartphone an einer bestimmten Stelle berührten. Zwar hatte man den markanten Metallrahmen stellenweise unterbrochen, doch je nachdem wie Nutzer das Smartphone festhielten, wurde die Antenne gewissermaßen kurzgeschlossen, wie unter anderem der Youtube-Account Apple Explained in einem Video erklärt. Die Folge: Der Empfang wurde schlechter.
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Der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs hatte sich damals zusätzlich unbeliebt gemacht, da er auf erste Beschwerden dieser Art mit der Aussage „Dann halte es nicht so“ reagierte. Später stellte Apple dann aber doch eine Lösung für das Problem vor: Man verteilte kostenlose Bumper – also Handyhüllen – aus Kunststoff. Diese verhinderten den durch Hautkontakt verursachten Kurzschluss und sorgten im Umkehrschluss für ein stabileres Netz.
Bei den darauffolgenden iPhone-Modellen führte man dann die besagten Kunststoffstreifen ein.
Verwendete Quelle: Instagram/fact _cus, Youtube/Apple Explained


