14. Juni 2019 - 18:05 Uhr

Wer Blut spendet, kann Leben retten

Es ist ein kleiner Pieks mit großer Wirkung: Wer Blut spendet, kann Leben retten. Von Krebspatient bis Unfallopfer – viele Menschen sind auf eine Blutspende angewiesen. Leider gehen nur drei Prozent der Deutschen spenden. Einer von ihnen ist Stephan Friedrich. Er ist Vielspender und lässt sich seit 30 Jahren regelmäßig Blut abnehmen.

„Ich nutze das, was maximal geht“

Stephan ist ein echtes Vorbild: Er hat bereits 82 Mal sein Blut gespendet. "Ich nutze das, was maximal geht. Man kann als Mann sechs Mal im Jahr spenden. Das versuche ich einzuhalten", erzählt er uns im Interview. Bis er 73 Jahre alt ist kann er spenden, er würde dann auf über 200 Blutabnahmen kommen. Eine Zahl, die er unbedingt erreichen will – nicht für sich, sondern für die, die auf sein Blut angewiesen sind.

Die Deutschen spenden weniger Blut

Die Zahl der Blutspender in Deutschland geht seit einigen Jahren zurück. 2010 lag, nach Daten des Paul-Ehrlich-Instituts, die Zahl bei 92 Blutspenden je 1.000 Einwohner. Letztes Jahr gab es nur 78 Spenden pro 1.000 Einwohner.

Pro Tag werden durchschnittlich 15.000 Blutspenden benötigt. Dem Deutschen Kreuz zufolge brauchen 80 Prozent der Deutschen einmal in ihrem Leben eine Blutspende. Am häufigsten werden diese bei Krebserkrankungen benötigt, gefolgt von Herzerkrankungen. Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema Blutspende.