Steiler Sinkflug

Ryanair-Flieger muss in Frankreich notlanden - nach Meldungen zu Feuer an Bord

Diese Ryanair-Maschine musste am Montagabend im französischen Brest notlanden.
Diese Ryanair-Maschine musste am Montagabend im französischen Brest notlanden.
© Twitter/@thomasdrie49

04. Januar 2022 - 8:47 Uhr

Berichte über Feuer während Ryanair-Flug

Panik über den Wolken! Am Montagabend musste eine Ryanair-Maschine im französischen Brest notlanden, weil es Feuer an Bord gegeben haben soll, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet. Vor der Notlandung habe das Flugzeug zudem innerhalb weniger Minuten drastisch an Höhe verloren.

Notlandung in Brest

Eigentlich sollte die Maschine der Billigfluglinie von Manchester nach Faro in Portugal fliegen. Nach dem Start um 18:30 Uhr (Ortszeit) brach Berichten zufolge plötzlich Feuer an Bord aus.

Daraufhin wurde ein drastischer Sinkflug im Flugradar beobachtet. Laut "The Sun" soll Flug FR4052 innerhalb von nur sieben Minuten von über 12.000 Metern Höhe auf rund 2.000 Meter gesunken seien. Gegen 21:10 Uhr ist die Maschine dann im französischen Brest notgelandet.

Was genau an Bord passierte, ist bisher noch unklar. Auf Videoaufnahmen ist jedoch zu sehen, dass sich nach der Notlandung bereits mehrere Einsatzfahrzeuge auf dem Rollfeld befanden. Die Passagiere wurden mit einem Bus zum Terminal gebracht.

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Quarantäne in Frankreich

Kurzzeitig bestand bei den Passagieren wohl auch die Angst, in Brest bleiben zu müssen. Denn laut den Corona-Maßnahmen in Frankreich müssen Einreisende 48 Stunden in Quarantäne und können sich danach nur mit einem PCR- oder Antigentest von der Selbst-Isolation befreien. "The Sun" berichtet aber, dass es ein Ersatzflugzeug gebe, welches die Passagiere nach Portugal bringen soll. (dbö)