Wenn die ersten Zähne kommen

Baby zahnt: Was hilft gegen wundes Zahnfleisch bei Babys?

Wenn beim Baby die empfindlichen ersten Zähnchen durchkommen,  kann das ganz schön wehtun.
Wenn beim Baby die empfindlichen ersten Zähnchen durchkommen, kann das ganz schön wehtun.
© iStockphoto

30. August 2020 - 16:28 Uhr

Mit diesen Tipps helfen Sie Ihrem Baby gegen wundes Zahnfleisch

Wenn die Milchzähne so langsam in Babys Mund durchdrücken, kann das für die Kleinen ganz schön schmerzhaft werden. Ein Problem dabei: geschwollenes, wundes Zahnfleisch. Wir verraten Ihnen, was Sie Ihrem Baby am besten geben, um die Schmerzen am Zahnfleisch zu lindern.

Wann beginnt das Baby zu zahnen?

Wann ein Baby zahnt, kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. In der Regel bahnen sich die vordersten Milchzähne zwischen dem achten und dem zwölften Monat ihren Weg durch den kleinen Kiefer.

Das Ganze ist ein länger währender Prozess, der von jedem Kind anders wahrgenommen wird. Manche haben große Schmerzen, andere wiederum nur geringe Beschwerden. Wenn zu den Beschwerden wundes Zahnfleisch zählt, gibt es einige Dinge, die Ihrem Baby helfen können.

Massagen gegen wundes Zahnfleisch

Wenn Ihr Baby geschwollenes oder leicht wundes Zahnfleisch hat, können Sie versuchen, es vorsichtig und sanft mit sauberen (!) Fingern oder speziellen Silikonfingeraufsätzen* 🛒 zu massieren (solche Aufsätze gibt es in der Apotheke oder online). Beobachten Sie Ihr Baby dabei ganz genau, um zu merken, ob es ihm gut tut oder vielleicht sogar mehr Schmerzen bereitet.​

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Auch geeignete Gegenstände wie Beißringe, auf denen Ihr Baby herumkauen kann, kühlen und massieren das Zahnfleisch. Babys empfinden sie als äußerst angenehm. Legen Sie den Beißring einige Zeit in den Kühlschrank. Die Kälte bewirkt, dass wundes Zahnfleisch abschwellen kann und weniger schmerzt.

Achten Sie beim Kauf eines Beißringes* 🛒 immer darauf, dass er geprüft wurde und frei von PVC und Weichmachern ist. Ein TÜV-Zeichen oder gute Testnoten von der Stiftung Warentest oder Öko-Test* können Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.

Hausmittel gegen wundes Zahnfleisch

Sie können auch versuchen, den kleinen Mund vorsichtig mit lauwarmem Kamillentee auszuspülen. Auch Bachblüten, homöopathische Mittel und Schüssler Salze können als gute Hausmittel gegen wundes Zahnfleisch wirken. Wie genau Sie die natürlichen Mittel einsetzen, hängt von der genauen Symptomatik Ihres Babys ab. Halten Sie dazu am besten Rücksprache mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt.

In Apotheken und Drogerien erhalten Sie zudem spezielle Mundgels für Babys, die die Schleimhäute leicht betäuben und die Schwellungen zurückgehen lassen. Sprechen Sie hierzu ebenfalls vorher mit Ihrem Kinderarzt, er kann Sie über die Inhaltsstoffe und Wirkung des Gels detailliert aufklären.

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