Kalorienfallen im Supermarkt

Was wirklich hinter "kalorienarmen" und "kalorienreduzierten" Produkten steckt

10. Juni 2021 - 10:57 Uhr

Der Kalorien-Referenzwert ist oft viel zu ungenau

Kalorien sind in aller Munde – wortwörtlich sogar, bei jedem Essen und fast jedem Getränk. Bei den meisten haben sie einen schlechten Ruf, was allerdings nicht immer angemessen ist: Denn Kalorien liefern uns Energie, so wie Benzin Energie fürs Auto liefert. Allerdings: Zu viele davon sind am Ende doch wieder ungesund und machen uns dick. Die sogenannte Nährwerttabelle auf vielen Verpackungen soll da vermeintlich Orientierung bieten. Das Problem dabei: Der Referenzwert von 2000 Kalorien für einen "durchschnittlichen Erwachsenen" kann komplett irreführend sein. Denn wer oder was ist ein durchschnittlicher Erwachsener?

Lese-Tipp: Kalorienbedarf berechnen: Wie viel Energie muss ich meinem Körper zuführen?

Vorsicht bei Werbeversprechen wie "kalorienarm" oder "kalorienreduziert"!

Die Realität ist, wie so oft, viel komplizierter: Schon zwischen Männern und Frauen gibt es erhebliche Unterschiede, ganz zu schweigen vom Kalorienbedarf von Kindern. Auch Werbeangaben wie "kalorienarm" oder "kalorienreduziert" führen Verbraucher oft in die Irre. Im Video klären RTL-Reporter Martin Drohsel und Ernährungsexpertin Selvihan Benda von der Verbraucherzentrale auf, wie Sie Ihren echten Kalorienbedarf bestimmen und verraten, wie Sie entsprechend einkaufen. (dhe)

Lese-Tipp: Kalorienfallen im Sommer: Diese Snacks machen dick

Auch interessant