Mehr Zeit dank Fristverlängerungen

Steuererklärung noch bis zum 31. Juli möglich

09. Juni 2020 - 15:10 Uhr

Im Video: Mit diesen Steuertipps können Sie viel Geld sparen

Wochenlang hatte Corona hat unser Leben voll im Griff – Maskenpflicht, Lagerkoller im Homeoffice, geschlossene Kitas. Auch wenn wir langsam lernen, mit der Pandemie zu leben, ist sie finanziell nach wie vor eine echte Herausforderung: Als wäre der ganze Stress nicht schon genug, steht für viele jetzt auch noch die Steuererklärung an. Zum Glück ist für die wenigstens noch etwas Zeit. Aber wissen Sie eigentlich, was Sie alles absetzen dürfen – und wie? Im Video gibt ein Steuerberater drei nützliche Tipps, mit denen Sie richtig sparen können.

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Steuerklärung 2019: Verlängerung bis 31. Juli

Hoffnungsschimmer für alle, die im Formular-Dschungel feststecken: Die Steuerklärung für 2018 können Sie bis zu drei Monate später abgeben.
Hoffnungsschimmer für alle, die im Formular-Dschungel feststecken: Die Steuerklärung für 2018 können Sie bis zu drei Monate später abgeben.
© Getty Images/iStockphoto, elenaleonova

Für die Steuerklärung für 2019 ist noch genug Zeit: Wer die Steuererklärung selbst macht, hat bis zum 31. Juli 2020 Zeit. Diese Frist gilt übrigens auch für die Umsatzsteuererklärung und Gewerbesteuererklärung für 2019.

Wer hingegen einen Steuerberater beauftragt, hat Zeit bis Ende Februar des jeweils übernächsten Jahres: Stichtag ist in diesem Fall der 28. Februar 2021. "Und wer jetzt im Kalender nachguckt", erklärt Georgiadis, "der wird sehen, dass das ein Sonntag ist. Deshalb fällt der Stichtag im nächsten Jahr auf den 1. März." Das gilt ebenso für alle, die bei ihrer Steuererklärung einen Lohnsteuerverein zu Rate ziehen.

Auch hier gilt: Wer seine Steuererklärung bis 31. Juli 2020 selber nicht rechtzeitig fertig bekommt, kann eine Fristverlängerung beantragen. Das geht auch ganz ohne lästige Formulare – ein formloses Schreiben per Brief oder Fax ans Finanzamt reicht. Darin auf jeden Fall die eigene Steuernummer angeben und den Wunsch nach Fristverlängerung begründen!

Trotz Corona: Kein Rückzahlungs-Stau erwartet

Gute Nachrichten auch für alle, die sehnlichst auf ihre Steuerrückzahlungen warten: Verzögerungen soll es trotz Corona kaum geben. Die fertigen Steuererklärungen für das Jahr 2018, die noch bis Ende Mai beim Finanzamt eingegangen sind, werden nach Aussage der Expertin tatsächlich bevorzugt bearbeitet. Trotzdem kann es aufgrund des ausgedünnten Personals in den Ämtern hin und wieder auch mal etwas länger dauern.

Apropos Rückzahlungen: Jetzt, wo so viele wegen Corona im Homeoffice feststecken – lassen sich die Kosten für Laptop, Druckerpapier und Strom eigentlich zurückfordern? Wir haben die Antwort.

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