Eine Hautärztin klärt aufFrau hat Ekel-Ekzem nach dem Knutschen! Ist der Bart ihres Partners schuld?

Igitt, dieser Kuss ging nach hinten los!
Eine TikTok-Nutzerin klagt über einen üblen Hautausschlag am Kinn. Schuld daran soll eine Knutscherei mit einem Bart-Träger gewesen sein. „Finger weg von Bärten!“, rät sie deshalb. Aber kann das wirklich sein? Aufgepasst, liebe Herren: Dr. Alice Martin erklärt RTL, was es damit auf sich hat.
RTL.de ist jetzt auch bei WhatsApp – HIER direkt ausprobieren!
Borkenflechte bei TikTokerin: Bart ist nicht die Ursache des Problems
Die drängendste Frage beim Anblick des gelblichen Kreises: Was ist das? „Es handelt sich hier um eine Borkenflechte, auch Impetigo contagiosa genannt. Das ist eine bakterielle Hauterkrankung, die häufig bei jungen Menschen auftritt“, sagt Dr. Alice Martin. Sie ist Ärztin und eine der Gründerinnen von „Dermanostic“, einer Hautarztpraxis im Netz. Bei Kindern sei Impetigo contagiosa eine besonders häufig auftretende bakterielle Hautinfektion. Moment, bei Kindern? Aber Kinder haben doch bekanntlich keinen Bartwuchs! Richtig, der Bart hat also doch nicht die alleinige Schuld am Problem der jungen Frau.
Lese-Tipp: Impetigo contagiosa (Borkenflechte) im Gesundheitslexikon
Das ursächliche Bakterium des Ausschlags ist Staphylococcus aureus. Die honiggelbe Kruste sei ein deutliches Anzeichen. Etwa 15 bis 40 Prozent der gesunden Erwachsenen tragen das Bakterium nach Angaben des Robert Koch-Institutes auf oder in sich. Es komme demnach häufig etwa auf der Haut und Schleimhäuten vor. „Oft sitzt es auch im Rachen, der Nase, im Mund- oder Bartbereich“, sagt Martin. Aha: Hier kommt also der Bart ins Spiel. Doch die Expertin stellt klar: „Die Ursache der Hauterkrankung hat nichts mit dem Bart zu tun.“
01:48„No, no, no, no!" Donald Trump äfft Frankreichs Präsident Macron nach
01:12Samira Yavuz erfüllt sich mit dem Playboy-Shooting einen Traum
00:48Brutaler Überfall im Schlaf! Löwen reißen Hyäne – direkt vor Touristen
01:05Bei Schönheitswettbewerb! Kandidatin fällt von Bühne – dann macht ihr Bikini einen Abgang
01:00Ex-DSDS-Star zeigt ehrlich, wie viel er zugenommen hat
00:49Mann in Eiswasser gefangen! Fremder riskiert sein Leben – und bricht selbst ein
00:57Mutter Natur, schau weg! Diese Penis-Wolke steht wie 'ne Eins
00:41Meist bedeckt mit Schnee im Norden
01:07Nach Sex-Marathon! Pornostar geht mit Priester baden
03:26Alexis Sharkeys Leiche liegt nackt am Straßenrand
00:41Schnee- und Regenschauer im Westen
00:562,8 Millionen Euro! Dieser Thunfisch-Koloss bricht alle Rekorde
01:14Imani trifft nach Jans Tod eine mutige Entscheidung
00:59Video Wetterbericht
00:44Kind baumelt aus viertem Stock – Männer klettern Fassade hoch!
00:42Im Vollrausch zum Stripclub! Fahrer kracht in Polizeiauto
00:45Steinwand rettet allen das Leben! 67-Jähriger verliert Kontrolle über sein Auto
01:19Vanessas Entscheidung über Leben und Tod
02:28Yasin hat neben Samira noch eine Ehefrau in der Türkei
01:03Bei 58-Meter-Tauchgang! Freediverin plötzlich bewusstlos
Antibiotika helfen gut gegen Impetigo contagiosa
„Die Haut der Betroffenen wird empfindlich gewesen sein. Außerdem sieht es so aus, als hätte sie ihren Partner nicht nur kurz geküsst“, meint Martin schmunzelnd. Im Klartext: Bei diesem Krankheitsbild erscheint eine wilde Knutscherei sehr wahrscheinlich als Auslöser. Und zwar so: „Gerade ein kurzer Bart ist stoppelig und wirkt wie Schmirgelpapier. Er kann die Haut der Partnerin gereizt und verletzt haben. So ist das Bakterium in die Haut der Betroffenen geraten“, so die Ärztin. Die Warnung „Finger weg von Bärten“ sei aber nicht haltbar, denn woher das Bakterium in diesem Fall gestammt habe, sei unklar. Die junge Frau habe es auch bereits auf ihrer eigenen Haut tragen können.
Lese-Tipp: Aus eigenen Bakterien – TikTokerin macht ungewöhnlichen Schmuck
Und was tun, wenn es zu spät, die Borkenflechte schon ausgebrochen ist? So schnell wie möglich zum Arzt, sagt Martin. Mit Antibiotika lasse sich das Hautproblem gut behandeln. Und noch einen Tipp hat sie parat: „Betroffene sollten Bettwäsche und Handtücher wechseln und bei 60 Grad waschen. So beseitigen sie den Erreger.“ Bei „Dermanostic“ gebe es täglich Erkrankungen dieser Art. Besonders der Sommer sei wegen der klimatischen Bedingungen Hochsaison.
Fazit: Bartträger können durchatmen, ihre Gesichtsbehaarung kann kaum etwas für eine Infektion mit dem Bakterium. Ein geringeres Übertragungsrisiko gebe es laut Martin übrigens bei etwas längeren Bärten, denn sie reizen die Haut ihrer Gegenüber nicht so stark. Also liebe Männer: Um alle restlichen Zweifel zu beseitigen, einfach wachsen lassen.


