Besonderes Andenken

Vater lässt sich Tattoo mit Asche seines toten Sohnes (6) stechen

Gegen das Vergessen: Der trauernde Kev wollte seinen verstorbenen Sohn für immer bei sich tragen.
Gegen das Vergessen: Der trauernde Kev wollte seinen verstorbenen Sohn für immer bei sich tragen.
© action press

10. August 2021 - 15:36 Uhr

Ein schreckliches Schicksal

Diese Geschichte geht ans Herz - und unter die Haut. Kev Pitcher aus dem englischen Norfolk kämpft mit dem Tod seines Sohnes, der im letzten Jahr an einem Hirntumor gestorben ist. Das unfassbar Traurige: Der kleine Ben war erst sechs Jahre alt. Sein Vater Kev hat eine ganz besondere Möglichkeit gefunden, seinen geliebten Sohn für immer bei sich zu tragen.

"Der Kleine hatte einfach keine Chance"

Die Nachricht trifft die Familie ganz plötzlich, wie die Zeitung "Daily Mail" berichtet. Sie ist im Urlaub, besucht gemeinsam einen Freizeitpark. Alles scheint okay, bis Ben nach einer Achterbahnfahrt zusammenbricht. "Zwei Tage später erzählten sie uns, dass uns noch neun Monate blieben. Der Kleine hatte einfach keine Chance", erinnert sich der trauernde Vater.

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Diese traurige Prognose wird leider Realität. Der Krebs ist stärker als der Körper des kleinen Ben, und Kev nicht bereit, "dass sein Name in Vergessenheit gerät". Sein Sohn ist sein "Superhero" - und das will Kev allen zeigen.

Sein persönlicher Held

Das Tattoo auf Kevs Wade zeigt Vater und Sohn sowie den Spruch "Du musst keine zwei Meter groß sein, um ein Superheld zu sein".
Kev nennt Ben liebevoll seinen "Superhelden". Und das soll die ganze Welt sehen.
© action press

"Du musst nicht zwei Meter groß sein, um ein Superheld zu sein" - diese Worte zieren nun die Wade des Engländers. Das Besondere: Die schwarze Farbe wurde aus Bens Asche angemischt. Kev hatte die Idee, um so seinen geliebten Sohn bei sich zu tragen.

Sein Freund, der ein Tattoostudio betreibt, mischte Bens Asche mit Tattoofarbe und stach ihm das Kunstwerk unter die Haut. Eine emotionale Geste, die die Liebe des Vaters zu seinem Sohn für immer symbolisiert.

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Gemeinsam über die Ziellinie

So kann Ben bei einem großen Meilenstein dabei sein: Kev will ihm zu Ehren einen Marathon laufen. Dass sein Sohn nun sein Bein ziert, bedeutet für Kev, dass er bei dem großen Rennen dabei sein kann.

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Durch den Marathon möchte er Geld für den guten Zweck sammeln und andere Familien unterstützen, deren Kinder an Krebs erkrankt sind. Sein größter Wunsch ist jedoch: "Ich möchte, dass die Menschen die Geschichte meines Sohnes kennen." Denn die ist wirklich eine ganz besondere. (ksp)

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