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Sturmtief "Ylenia": Umgestürzte Bäume, Schul- und Bahnausfälle in Niedersachsen und Bremen

Sturmtief "Ylenia" tobt im Norden

Umgestürzte Bäume, Schul- und Bahnausfälle in Niedersachsen und Bremen

Schäden in ganz Deutschland Sturm Ylenia
00:59 min
Sturm Ylenia
Schäden in ganz Deutschland

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„Ylenia“ dürfte in der Nacht zum Donnerstag dem ein oder anderen den Schlaf geraubt haben. Und vor allem nicht nur denen, die sich im Bett hin- und her gewälzt haben, weil es draußen laut gestürmt hat und der Vollmond ins Fenster schien. Vor allem die Einsatzkräfte, die im ganzen Norden unterwegs sind, haben seit der Nacht alle Hände voll zu tun.

Die Deutsche Bahn stellt Fernverkehr ein

Wegen des Sturms fahren keine Züge mehr im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Betroffen sind nicht nur Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, sondern auch Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg, wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilte. Auswirkungen gebe es auch in anderen Bundesländern. Die Einschränkungen dauern voraussichtlich bis zum Mittag an, wie ein Sprecher der Bahn am Donnerstagmorgen mitteilte.

Am Flughafen Hamburg fallen rund ein Dutzend Flüge aus. Betroffen sind Verbindungen von und nach München, Frankfurt, Kopenhagen, Zürich und Istanbul, wie eine Sprecherin des Airports gegenüber der Deutschen Presseagentur mitteilte.

++ Hier geht es zum Liveticker des Doppel-Sturms ++

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Zahlreiche Einsätze im Norden

Sturm-Chaos
In der Bremer Neustadt kracht eine alte Robinie in ein Haus und auf parkende Autos.
Privatfoto

Umgekippte Bäume und Unfälle prägen die Nacht zum Donnerstag. Auf der Bundesstraße 70 bei Westoverledingen (Landkreis Leer) konnte ein Lkw-Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in einen umgestürzten Baum hinein. Der Mann sei nicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Polizei in Oldenburg meldete bis zum Donnerstagmorgen 114 Einsätze wegen des Sturms, darunter acht Verkehrsunfälle in Folge des Unwetters. Auch die Polizei in Lüneburg meldete in Folge des Sturms vier leichte Verkehrsunfälle. Es wurde aber niemand verletzt. Die Polizei in Osnabrück registrierte rund 130 sturmbedingte Einsätze. In Emlichheim (Grafschaft Bentheim) war ein Mensch nach Angaben der Polizei bereits am frühen Mittwochabend leicht verletzt worden, als bei einem Unfall ein Anhänger wegwehte.

Wie sich der Sturm an der Küste entwickelt, lesen Sie hier.

Schulausfall in weiten Teilen Niedersachsens

Schulausfall
Unter anderem im Landkreis Goslar fällt am Donnerstag die Schule aus. Foto: Swen Pförtner/Archiv
deutsche presse agentur

Schülerinnen und Schüler müssen wegen des Orkantiefs in vielen Teilen Niedersachsens am Donnerstag nicht in die Schule gehen. Der Präsenzunterricht fällt an zahlreichen allgemein- und berufsbildenden Schulen aus, wie aus Mitteilungen von Kommunen und der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen am Donnerstag hervorgeht. Unter anderem in Hannover, Goslar und Oldenburg.

In Bremen gibt es Unterricht, aber nur online, wie die Senatorin für Kinder und Bildung am Mittwoch verkündet: „Der Unterricht an den öffentlichen und privaten Schulen findet vollständig in Distanz als Digitalunterricht statt. Die angesetzte Abiturprüfung an der Schule für Erwachsene hingegen findet wie vorgesehen in Präsenz statt.“

Unwetterwarnungen gelten noch bis zum Abend

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor orkanartigen Böen und Orkanböen in Niedersachsen und Bremen. Das entspricht der Windstärke 11 und 12 - entsprechende Unwetterwarnungen gelten noch bis zum Donnerstagabend. Auf dem Brocken im Harz waren in der Nacht in der Spitze nach vorläufigen Daten Windgeschwindigkeiten von bis zu 156 Stundenkilometern gemessen worden. Der Wert sei kurz nach Mitternacht gemessen worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). (dpa/kum)

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