Praktische Haushaltshelfer - aber wie gründlich sind sie?

Stiftung Warentest checkt Saug- und Wischroboter: Diese Geräte taugen was

Saug- und Wischroboter sind momentan total beliebt. Die Stiftung Warentest hat Geräte überprüft
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16. September 2020 - 15:34 Uhr

Großer Saugroboter-Test 2019 mit überraschendem Ergebnis

Manch einer soll ja beim Saubermachen entspannen können oder das Gesauge und Geschrubbe als Fitnessprogramm ansehen. Beneidenswert! Für die Allermeisten ist Staubsaugen aber einfach nur lästig. Zunehmend werden solche Pflichten deshalb an Saug- und Wischroboter abgegeben. Was ja auch praktisch klingt. Die Stiftung Warentest wollte genau wissen, wie sauber die Geräte arbeiten, und hat fünf Saug- und Wischroboter sowie zwei reine Wischroboter zu Preisen zwischen 179 und 665 Euro getestet (Heft 01/2020 - hier geht's zum kompletten Test-Ergebnis). Resultat: Die Gründlichkeit lässt zu wünschen übrig.

Das sollten Sie beachten, bevor Sie sich für einen Saugroboter entscheiden

Besonders beim Saugen kommt keines der Geräte über ein "befriedigend" hinaus. Oberflächlich betrachtet sorgt ihr Bemühen zwar für blanke Böden, zu oft bleibt aber einiges an Schmutz liegen oder es bleiben nach dem Wischen Flecken sichtbar.

Damit nicht noch mehr Krümel liegen bleiben, sollten Anwender beachten, dass die Roboter am besten in Räumen mit glatten Böden und übersichtlicher ­­Einrichtung reinigen. In verwinkelten, zugestellten Zimmern mit hohen Türschwellen kommen sie schnell an ihre Grenzen. Auch hoch­florige Teppiche bremsen sie aus. Einen guten Bodenstaubsauger ersetzen sie nicht.

Aber immerhin rollen nach getaner Arbeit alle Putzhelfer selbständig zu ihrer Lade­station zurück. Dabei navigieren Saugroboter ­autonom, die aktuell geprüften Modelle lassen sich zudem meist per App programmieren, damit sie auch dann saugen, wenn niemand zu Hause ist - so bleibt den Bewohnern das Dauersurren erspart.

Das waren die besten Saug- und Wischroboter im Test

Bei den Kombigeräten wurden lediglich zwei sowohl beim Saugen als auch beim Wischen mit "befriedigend" beurteilt:

Bei den Wischrobotern bekamen zwei Geräte wenigstens in ihrer Kerndisziplin Wischen ein "gut", sonsten reichte es aber auch nur zur Endnote "befriedigend". Am besten schnitten diese Wischroboter ab:

Punktabzug gab es unter anderem dafür, dass die Tester das Datensendverhalten, wie bei allen anderen per App zu steuernden Robotern auch, kritisch sehen.

Unterm Strich kommt Warentest zu dem Schluss, dass Saubermachmuffel besser auf optimierte Nachfolgeräte hoffen sollten. Oder sie greifen auf die beim letzten Test für "gut" befundenen reinen Saugroboter zurück. Namentlich wären das:  Der "Vorwerk Kobold VR300" für 800 Euro oder der "AEG RX9-1-IBM"* 🛒 für 150 Euro weniger. Beide Helfer sind noch im Handel erhältlich.

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