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Sonora, Mexiko: Drogen-Kartell ermordet Mormonen-Mütter auf dem Weg zu Hochzeit

Auf dem Weg zu einer Hochzeit

Mormonen-Mütter und Kinder von Drogen-Kartell abgeschlachtet

Mormonenfamilie stirbt im Kugelhagel Auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier
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Auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier
Mormonenfamilie stirbt im Kugelhagel

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Bewaffnete Männer überraschten die Mormonen

Sie waren im mexikanischen Bundesstaat Sonora auf dem Weg zu einer Hochzeit. Dann wurden sie von bewaffneten Männern, die offenbar einem mexikanischen Drogenkartell angehören, brutal abgeschlachtet. Dabei kamen drei Mütter und sechs Kinder ums Leben. Laut Daily Mail handelte es sich bei den Familien um Mormonen. Sie hätten der "Church of Jesus Christ of Latter-day Saints" angehört, heißt es.

Plötzlich explodierte der Gastank

Rhonita Maria L. saß mit ihren Zwillingen Titus und Tiana – beide sechs Monate alt – und ihren Kindern Krystal (10) und Howard (12) in einem Van. Plötzlich eröffneten bewaffnete Männer das Feuer auf das Auto der Familie und zwei weitere Wagen, die in dem Konvoi mitfuhren. In den anderen Autos saßen ebenfalls Familien, die auf dem Weg zu der Hochzeitsfeier waren.

Unter Beschuss sei plötzlich der Gastank von Rhonita Marias Auto in die Luft geflogen, berichteten Bekannte gegenüber "Daily Mail". Dabei seien die Mormonen-Mutter und alle ihre Kinder ums Leben gekommen.

Mormonen-Mütter falsches Ziel?

In einem anderen SUV saßen die Mütter Christina L. (31) und Dawna R. (43) – die Kinder Trevor (11) und Rogan (3) fuhren ebenfalls bei ihnen mit. Sie sollen bei der Attacke ebenfalls getötet worden sein, berichteten offenbar Angehörige.

Verwandte der Opfer sagten, sie hätten Dutzende bewaffnete Männer beobachtet, die nach der Attacke neben dem ausgebrannten Wrack gestanden hätten. Die Gegend um La Mora, wo die Tat geschah, ist bekannt ist für regen Drogenhandel und Kartelle, die sich um Territorien streiten.

Ein Verwandter der Opfer äußerte sich anonym und stellte die Vermutung an, seine Familie sei zufällig Opfer der schwer bewaffneten Männer geworden.

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Armee in Mexiko angefordert

Der Generalstaatsanwalt von Chihuahua hat sich laut der Zeitung zu dem Vorfall geäußert. Er bezeichnete die Zahl der Opfer als "unklar". Die Nationalgarde, lokale Polizeikräfte und die Armee seien angefordert worden, um die Lage zu sichern und zu klären. Bei dem Anschlag handle es sich um den ersten Angriff auf Mormonen in der Geschichte des Staates, heißt es.