Mobilität von Anfang an

Kinderwagen: Welcher Wagen ist der richtige für mein Baby?

Ausflug ins Freie: Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Kinderwagen-Modelle für jedes Bedürfnis. Wir verschaffen einen Durchblick und zeigen Ihnen, was Sie bei der Auswahl beachten sollten.
Ausflug ins Freie: Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Kinderwagen-Modelle für jedes Bedürfnis. Wir verschaffen einen Durchblick und zeigen Ihnen, was Sie bei der Auswahl beachten sollten.
© iStockphoto

20. September 2021 - 11:15 Uhr

Der Kinderwagen – Mobilität von Anfang an

Frischluft härtet Babys ab und fördert deren Entwicklung. Was gibt es Schöneres für junge Eltern, als mit ihrem Baby eine Spazierfahrt zu unternehmen und die frische Luft zu genießen? Damit Sie mit Ihrem Säugling von Anfang an mobil sein können, bietet der Handel eine Vielzahl an Kinderwagen an. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Optik, sondern auch in der Funktion. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung über die unterschiedlichen Kinderwagentypen:

  • Erstlingskinderwagen
  • Kombikinderwagen
  • Sportwagen
  • Buggy
  • Jogger
  • Travel System

Erstlingskinderwagen mit komfortabler Babywanne

Bereits in der Schwangerschaft sollten Eltern an die Anschaffung eines geeigneten Babywagens denken. In den ersten Lebensmonaten ist eine liegende Position des Säuglings besonders wichtig, um die kleine Wirbelsäule vor Schäden zu bewahren.

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Der Erstlingskinderwagen verfügt über eine komfortable Babywanne, welche dem Säugling als Schlafplatz dient und zugleich vor Zugluft schützt. In der Regel ist der Erstlingskinderwagen jedoch nur für die ersten sechs bis acht Lebensmonate ausreichend, da der Nachwuchs danach meist eine sitzende Position fordert.

Vielseitiger Kombikinderwagen für die ersten Lebensjahre

Auch der Kombikinderwagen ist mit einer entsprechenden Babywanne oder Tragetasche ausgestattet, die etwas kleiner als im Erstlingskinderwagen ist. Zusätzlich verfügt der Kombikinderwagen jedoch auch über eine Sitzeinheit. Sobald das Baby der Liegewanne entwachsen ist, lässt sich der Wagen in einen Sportwagen umbauen.

Eine verstellbare Rückenlehne und ein separat verstellbares Fußteil ermöglichen sowohl eine liegende Position als auch ein aufrechtes Sitzen. Die Sitzeinheit lässt sich in verschiedene Richtungen montieren – entweder in Fahrtrichtung oder in Richtung der schiebenden Person. Die Nachteile eines Kombikinderwagens sind neben dem relativ hohen Gewicht ein wenig komfortabler Transport im Auto.

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Sportwagen oder Buggy?

Der Sportwagen eignet sich für Kinder, die bereits eigenständig sitzen können. Rückenlehne und Fußstütze lassen sich in verschiedene Positionen bringen. Auch hier kann der Aufsatz sowohl in Fahrtrichtung als auch in Richtung Eltern positioniert werden.

Wesentlich wendiger und leichter ist hingegen der handliche Buggy mit seinen kleinen, schwenkbaren Vorderrädern. Er lässt sich mit wenigen Handgriffen auf ein geringes Packmaß zusammenfalten und findet somit in jedem Kofferraum Platz. Der Buggy ermöglicht es dem Kind, sich eigenständig hineinzusetzen oder auch aufzustehen. Daher sind die Modelle in der Regel mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet.

Der Jogger für aktive Eltern

Bei einem sogenannten Jogger handelt es sich um einen Sportwagen mit drei Rädern. Er eignet sich nicht nur für eine Spazierfahrt mit dem Nachwuchs, sondern ermöglicht den Eltern auch das Joggen oder Skaten mit dem Baby. Das Umfallen des Wagens ist auf ein Minimum reduziert und durch eine am Griff integrierte Bremse kann auch auf steilen Wegen das Wegrollen verhindert werden. Hinzu kommt ein gepolsterter Sicherheitsgurt, der verhindert, dass der Nachwuchs während der Fahrt aufstehen oder herausfallen kann. 

Was ist ein Travel-System?

Das Travel-System ist eine Kombination aus Autositz und Kinderwagen. Die Babyschale mit Sicherheitsgurt lässt sich aus dem Fahrzeug heraus bequem auf ein fahrbares Untergestell setzen, ohne dass das Kind herausgenommen werden muss. Als kompletter Ersatz für einen Erstlingskinderwagen ist es jedoch nicht geeignet.

Oftmals werden diese Systeme jedoch als praktisches Set, bestehend aus Kinderwagen, Sportwagen und Autositzkombination, angeboten. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass die Wirbelsäule der Säuglinge erst noch an Stabilität gewinnen muss. Aus diesem Grund sollten sie in den ersten drei Lebensmonaten nicht länger als anderthalb Stunden im Autositz verbringen.