Förderkurse für das Baby

Frühforderung ja oder nein? So können Sie Babys richtig fördern

Fördern, aber nicht überfordern: Bei allem Enthusiasmus bei der Babyförderung sollten Eltern darauf achten, dass das Baby nicht überanstrengt wird. Wie Sie Ihr Baby im richtigen Maße fördern können, verraten wir hier.
Fördern, aber nicht überfordern: Bei allem Enthusiasmus bei der Babyförderung sollten Eltern darauf achten, dass das Baby nicht überanstrengt wird. Wie Sie Ihr Baby im richtigen Maße fördern können, verraten wir hier.
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16. September 2020 - 11:20 Uhr

Wie viel Förderung für das Baby ist sinnvoll?

Den Nachwuchs möglichst früh fördern und so bereits die Entwicklung der Kleinsten positiv beeinflussen: Das ist ein aktueller Trend, über den sich viele junge Eltern Gedanken machen. Natürlich ist es von Vorteil, Kinder zu unterstützen und Fähigkeiten zu fördern. Nicht selten werden aber schon die Allerkleinsten im wahrsten Sinne des Wortes überfordert und haben mehr Termine als Mama und Papa selbst. RTL.de hat die Möglichkeiten der Frühförderung unter die Lupe genommen und zeigt, worauf Sie dabei achten sollten.

Babys richtig fördern: Babyschwimmen, Turnen, Yoga und mehr

Nicht erst mit dem Besuch des Kindergartens geht die Förderung der Kleinen los: Bereits im Säuglings- und Kleinkindalter werden zahlreiche Kurse für Babys angeboten, die spielerisch an die Fähigkeiten der Kleinsten appellieren und so die späteren Bildungschancen des Nachwuchses erhöhen sollen. Schon ab den ersten Lebenswochen gibt es etliche Workshops, Kurse und Veranstaltungen für Babys. An diesen nehmen natürlich auch Sie als Eltern teil, was die Bindung zu Ihrem Nachwuchs positiv beeinflussen kann.

Darüber hinaus sehen Experten einen weiteren Vorteil in der Teilnahme an Babykursen: Besonders Einzelkinder haben auf diese Weise schon in den ersten Lebensmonaten soziale Kontakte und lernen den Umgang miteinander.

Wie finde ich den richtigen Kurs für Babys?

Besonders in Großstädten gibt es ein sehr großes Angebot an Förderungen für Babys. Natürlich müssen Sie nicht alles mitmachen. Im Zweifelsfall sollten Sie einfach Ihren Interessen und denen Ihres Partners folgen und sich für die Kurse entscheiden, die auch Ihnen als Eltern gefallen. Darüber hinaus muss das Angebot natürlich kindgerecht und spielerisch ausfallen und auch für das Alter Ihres Kindes geeignet sein.

Babymassagen können bereits ab der dritten Lebenswoche durchgeführt werden, Musikkurse gibt es etwa ab der sechsten Woche. Babyschwimmen und Babysprachkurse können ab dem dritten Monat belegt werden.

So geht’s: Babys richtig fördern, aber nicht überfordern

Bei allen Ambitionen und dem Anspruch auf eine möglichst effektive Förderung Ihres Nachwuchses dürfen Sie nie aus den Augen verlieren, dass Sie es immer noch mit einem Baby zu tun haben. Babys fördern heißt auch Babys fordern. Eine Überforderung wirkt sich aber meist negativ aus. Experten raten, nicht mehr als zwei oder drei Kurse insgesamt zu besuchen und in jedem Fall einen gleichmäßigen Schlaf- und Essrhythmus sowie feste Ruhezeiten beizubehalten. Schließlich sollen die Veranstaltungen Spaß machen und nicht in Stress ausarten, und zwar für Eltern und Baby.

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