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Sie galt als quasi unfruchtbar: Frau bringt "Wunderbaby" zur Welt

Ihre Chance, schwanger zu werden, lag bei 2 Prozent

Sie galt als quasi unfruchtbar: Frau bringt "Wunderbaby" zur Welt

Andrea Moreno und ihr "Wunderbaby" Leonardo
Andrea Moreno und ihr "Wunderbaby" Leonardo
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Dass Andrea Moreno heute ihren kleinen Leonardo auf dem Arm halten kann, hätte sie vor einiger Zeit sicher nicht für möglich gehalten. Vor fünf Jahren wurden bei der heute 34-Jährigen Endometriose und ein blockierten Eileiter festgestellt. Die Chance, auf natürlichen Weg schwanger zu werden, sank damit auf zwei Prozent. Doch Andrea und ihr Mann ließen nichts unversucht – und wurden genau dann schwanger, als sie eigentlich aufgeben wollten.

"Irgendwann war ich wirklich deprimiert, weil mir ein Herz nach dem anderen gebrochen wurde"

Andrea Moreno (34) und ihr Ehemann Jonathan (37) wünschten sich nichts sehnlicher als ein Baby. Weil bei Andrea vor fünf Jahren Endometriose und ein blockierter Einleiter diagnostiziert wurden, gaben ihnen die Ärzte allerdings nur eine zweiprozentige Chance, auf natürlichem Weg schwanger zu werden.

Aufgeben kam für das Paar aus dem US-Bundesstaat Kalifornien aber nicht infrage: Sie ließen nichts unversucht, nahmen drei Jahre lang während Andreas Eisprung an regelmäßigen Sexsessions teil und probierten Fruchtbarkeitsbehandlungen mit intrauteriner Insemination (IUI) – ohne Erfolg. Nach 15 Versuchen und 3.000 Dollar beschlossen die beiden aufzugeben.

„Irgendwann war ich wirklich deprimiert, weil mir das Herz ein ums andere Mal gebrochen wurde“, erklärt Andrea im „Mirror“. „Jeden Monat machte ich einen Schwangerschaftstest, der immer negativ ausfiel, und schließlich brach ich die ganze Behandlung ab. Es war eine zu große Belastung für meinen Körper und meinen Geist.“

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Andrea Moreno im Krankenhaus
Andrea versuchte mehrere Jahre, mit Fruchtbarkeitsbehandlungen schwanger zu werden.
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"Ich könnte immer noch weinen, wenn ich nur daran denke"

Um Druck abzubauen, begann das Paar auch wieder außerhalb des Eisprungs Sex zu haben, endlich mal wieder nur „zum Spaß“ – und konnte nicht glauben, was passierte: Andrea wurde schwanger.

„Jonathan sagte mir, dass ich mich komisch verhielte und mein Geruchs- und Geschmackssinn geschärft sei, aber ich dachte mir nichts dabei“, erinnert sich Andrea. „Er sagte mir, ich solle einen Test machen. Ich hasste sie, weil sie immer negativ waren, aber eines Abends machte ich einfach einen und er war positiv. Ich konnte es nicht glauben. Wir sind daraufhin in die Geschäfte gerannt und haben fünf weitere gekauft.“

Das Ergebnis: alle Tests waren positiv und auch der Arzt bestätigte Andrea und Jonathan das, worauf sie so viele Jahre gewartet hatten. Endlich sollten sie ein Baby bekommen!

„Ich könnte immer noch weinen, wenn ich nur daran denke. Wir waren so erleichtert und konnten es nicht fassen. Es war das beste Gefühl überhaupt und wir waren so aufgeregt“, erzählt Andrea. „Ich habe es geliebt, schwanger zu sein, aber ich konnte es nicht erwarten, dass er geboren wird, und ich konnte es nicht erwarten, sein kleines Gesicht zu sehen.“

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Jonathan, Leonardo und Andrea heute als glückliche Familie
Jonathan, Leonardo und Andrea heute als glückliche Familie
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"Es war ein absolutes Wunder"

Vor 19 Monaten hat Andreas „Wunderbaby“ Leonard dann das Licht der Welt erblickt. Andrea und Jonathan sagen heute: „Wir sind der festen Überzeugung, dass es daran liegt, den Druck zu nehmen - nicht daran zu denken, Sex zu planen, um zu versuchen, schwanger zu werden, sondern es stattdessen einfach aus Spaß zu tun. Es war ein absolutes Wunder. Ich hatte eine Schwangerschaft wie aus dem Lehrbuch, und wir waren überglücklich, als unser kleiner Junge Leonardo zur Welt kam.“ (akr)