Unpassendster Zeitpunkt

Schlag ins Gesicht: Vater hetzte gegen Herzogin Meghan, während sie eine Fehlgeburt erlitt

Der Kontakt zwischen Thomas Markle und seiner Tochter Meghan ist abgebrochen.
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26. November 2020 - 16:33 Uhr

Akkurat ins Fettnäpfchen getreten

Seit Jahren gehört es zu Herzogin Meghans (39) zerrütteter Familiengeschichte dazu, dass ihr Vater Thomas Markle (76) – wann immer er kann – öffentlich gegen sie austeilt. Das Band zwischen den beiden hing lange nur noch am seidenen Faden, bis es zuletzt ganz zu zerreißen schien. Und als wäre der verbitterte Krieg nicht bereits ohne Einigung ausgekämpft, macht jetzt die nächste Spitze die Runde. Ausgerechnet als Meghan im Juli 2020 eine Fehlgeburt erleiden musste, holte Thomas in den Medien zum nächsten Gegenschlag aus.

"Hört auf zu jammern!"

Müde und mehr als emotional schilderte Herzogin Meghan am Mittwoch in einem Essay in der "New York Times", wie sie den wohl schlimmsten Tag ihres Lebens, die Fehlgeburt ihres zweiten Kindes, erlebt hat und offenbarte ihr furchtbares Schicksal dadurch vor der ganzen Welt. Welch Tragödie sich im Sommer bei dem Sussex-Paar hinter zugezogenen Gardinen abgespielt hat, ahnte wohl niemand – am allerwenigsten Meghans Vater Thomas. Der Kontakt zu seiner Tochter zwischen den beiden ist schließlich längst abgebrochen.

Trotzdem war er sich nicht zu schade dafür, beinahe zeitgleich zu ihrer Fehlgeburt im Netz gegen sie zu hetzen. Wir erinnern uns: In einem Interview mit "The Sun" hatte er ebenfalls im Juli Bezug zum Royal-Enthüllungsbuch "Finding Freedom" genommen, für das die Autoren angeblich mit Meghan und Harry zusammengearbeitet haben sollen. Obwohl sich das Paar aber damals längst davon distanziert hatte, urteilte Thomas: "Ich liebe Meghan, aber ich kann nicht gutheißen, was aus ihr geworden ist." Außerdem kritisierte er ihre im Buch dargestellte Art, sich ständig zu beschweren: "Es ist der schlechteste Zeitpunkt überhaupt für sie, zu jammern und sich über alles zu beschweren, während überall auf der Welt gerade Menschen unter der Corona-Pandemie leiden."

Welches Leid Meghan und Harry währenddessen aber damals zu bewältigen hatten, dürfte ihm bei der Formulierung seiner Worte unklar gewesen sein. Trotzdem sind es Bewertungen, die das eh schon zerstörte Verhältnis zwischen Vater und Tochter noch mehr zerrütten könnten

Im Video: Herzogin Meghans Fehlgeburt