Schicksalsschlag

Tragische Beichte: Herzogin Meghan spricht von ihrer Fehlgeburt

28. November 2020 - 12:14 Uhr

Tragische Neuigkeiten für die Königsfamilie

Herzogin Meghan und Prinz Harry haben sich zwar Anfang des Jahres von der britischen Königsfamilie gelöst, die Neuigkeiten, die die beiden jetzt im Netz verkündet haben, dürften aber auch für die Royals ein Grund zur Trauer sein. Das Paar, das sich im vergangenen Jahr über die Geburt von Söhnchen Archie freuen durfte, hat im Juli eine Fehlgeburt erlitten. Über ihren schrecklichen Verlust schrieb Meghan jetzt höchstpersönlich in einem Artikel in der "New York Times".

"Als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, wusste ich, dass ich mein zweites verlor!"

Es sind Worte die schockieren und die man so wohl von einer ehemaligen Royal nicht gerade erwartet hat. In ihrem ganz persönlichen Artikel schildert Meghan ehrlich und ungeschönt, wie sie den Moment der Fehlgeburt erlebt hat. "Nachdem ich seine (Anm. d. Red.: Archies) Windeln gewechselt hatte, fühlte ich einen heftigen Krampf. Ich ließ mich mit ihm auf meinem Arm auf den Boden fallen und summte ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen. Als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, wusste ich, dass ich mein zweites verlor."

Herzogin Meghan litt vor allem unter dem öffentlichen Interesse

Für die Ex-Schauspielerin, die aufgrund ihrer Ehe mit dem britischen Prinzen Harry immer im Blick der Öffentlichkeit steht, eine heftige Situation, mit der sie erst einmal umzugehen lernen musste. Vor allem, weil die Trauer sie zu überrennen schien: "Stunden später lag ich in einem Krankenhausbett und hielt die Hand meines Mannes. Ich spürte die Feuchtigkeit seiner Handfläche und küsste seine Handgelenke, feucht von unseren beiden Tränen. Ich starrte auf die kalten weißen Wände und meine Augen wurden glasig. Ich versuchte mir vorzustellen, wie wir uns davon erholen würden." Was klingt, wie ein Roman, war bittere Realität für das Sussex-Paar.

Und im Nu flutete ein Gedanke Meghans Kopf: Wie würde sie sich im Beisein von Fotografen, Journalisten und Fans verhalten und mit dem schrecklichen Erlebnis umgehen? "Ich habe unseren kleinen Sohn gestillt und versucht, ein mutiges Gesicht in der Öffentlichkeit zu behalten", heißt es in dem Text, der zeigt, wie sehr sie vor allem mit diesem Punkt zu kämpfen hatte.

Und die Antwort bekam sie ausgerechnet durch die Begegnung mit einem Paparazzo ein Jahr zuvor, dem sie nach seiner Frage "Bist du ok?" ehrlich erklärte, wie es ihr ging. "Als ich in meinem Klinikbett saß und beobachtete, wie das Herz meines Mannes brach, als er versuchte, meine zerbrochenen Teile zu schützen, wurde mir klar, dass der einzige Weg, um zu heilen, darin bestand, zuerst zu fragen: 'Geht es dir gut?', versucht sie, die Moral der früheren Begegnung in Worte zu fassen.