Tierischer Einsatz in Hamburg

Reh bleibt in Gittertor stecken – Feuerwehr rettet es!

Reh bleibt in Zaun stecken – Feuerwehr rettet es! Von allein wäre es nie da rausgekommen
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Von allein wäre es nie da rausgekommen
Reh bleibt in Zaun stecken – Feuerwehr rettet es!

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Ungewöhnlicher Tiereinsatz in Hamburg! Dort traf ein Reh eine fatale Fehlentscheidung. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät anrücken, um das Tierchen aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sehen Sie im Video, wie die Rettung gelang.

Reh bleibt in Gitterstab-Tor stecken

Das Reh wollte am Dienstagmorgen durch das Tor eines großen Handwerksbetriebs schlüpfen. Doch es hatte sich wohl etwas in der Breite der Stäbe verschätzt – prompt blieb das Tier zwischen den Gitterstäben stecken. Es gab weder Vor noch Zurück.

In Panik versuchte das arme Reh, sich zu befreien und verletzte sich dabei an den Metallstreben. Schnell war klar: Ohne menschliche Hilfe war kein Entkommen möglich.

Feuerwehr muss panisches Reh zuerst beruhigen

Die herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten das völlig verängstigte Tier schließlich beruhigen. Mit einer Decke über dem Kopf kam endlich etwas Ruhe in das Tier, das sich vorher die Seele aus dem Leib schrie.

Doch ohne schweres Gerät kamen auch die Menschen nicht weiter. Die Lösung: Ein Spreizer. Mit diesem bogen die Retter die Gitterstäbe auseinander – das Tier konnte endlich befreit werden.

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Reh-Rettung als willkommene Abwechslung

Um die Verletzungen des Rehs zu behandeln, brachten die Retter es in ein Tierheim. Dort kümmerte sich ein Tierarzt um das Tier, dessen Hinterleib deutliche Schürfwunden aufwies. Laut Angaben der Feuerwehr sollen es aber nur „leichte Verletzungen“ sein. Finn Verkerk von der Feuerwehr Eißendorf sagte zum Abschluss: „Es war kein alltäglicher Einsatz, gehört aber dazu und ist willkommene Abwechslung.“ Wer rettet nicht gerne ein Reh? (tka/ eon)