Vorteile der Babykurse

PEKiP-Kurs – so fördern Sie die frühe Entwicklung Ihres Kindes

Im PREKiP-Kurs wird das Kind schon früh in seiner Entwicklung gefördert, indem es lernt, aus EIgenmotivation heraus zu handeln. Alles rund um die Vorteile des Babykurses.
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29. Juni 2020 - 12:07 Uhr

PEKiP: Programm zur Frühförderung

Wenn Sie sich nach der Geburt über Möglichkeiten für die Frühförderung Ihres Kindes informieren, stoßen Sie sicherlich früher oder später auf den Begriff PEKiP. Diese Abkürzung steht für Prager-Eltern-Kinder-Programm. Dabei handelt es sich um ein Kursangebot, das auf die ersten Lebensmonate des Babys ausgerichtet ist. Es soll die motorische, sprachliche und soziale Entwicklung positiv beeinflussen und dadurch für einen gelungenen Start ins Leben sorgen. Außerdem kann es die Eltern-Kind-Beziehung festigen und Müttern und Vätern die Möglichkeit bieten, neue Kontakte mit anderen Eltern zu knüpfen.

Was erwartet Sie in einem PEKiP-Kurs?

Ein PEKiP-Kurs hat stets zwischen sechs und acht Teilnehmer und der Kursraum ist mit weichen Matten ausgelegt. Die Raumtemperatur ist angenehm warm, da die Babys bei diesem Programm in der Regel vollkommen nackt sind und nicht einmal eine Windel anhaben. Dadurch können sie sich freier bewegen, was ihre Aktivität fördert.

Die Kursleitung animiert die kleinen Teilnehmer, indem sie Bälle über den Boden rollt oder Tücher in die Luft wirft. Auch Lieder und Klatschspiele spielen eine wichtige Rolle. Das grundlegende Konzept besteht darin, dass alle Aktivitäten freiwillig und aus Eigenmotivation erfolgen.

Für Babys in welchem Alter eignet sich ein PEKiP-Kurs?

PEKiP-Kurse unterstützen die Entwicklung in den ersten Lebensmonaten. Ab einem Alter von vier bis sechs Wochen ist die Teilnahme möglich. Wenn Sie sich jedoch erst später dazu entschließen, an diesem Kurs teilzunehmen, ist das ebenfalls möglich. Die Anbieter organisieren Gruppen, in denen die Kinder etwa das gleiche Alter aufweisen.

Das ist wichtig, um zu verhindern, dass einige Babys noch still an ihrem Platz liegen, während andere bereits durch den Raum krabbeln. So ist es auch möglich, dass Kinder erste Kontakte mit Gleichaltrigen knüpfen und Eltern sich untereinander über ähnliche Erfahrungen austauschen. Die Kurse werden beendet, wenn das Kind seine ersten Schritte macht.

Auf welche Weise fördert der PEKiP-Kurs die Entwicklung?

Jaroslav Koch – der Erfinder des PEKiP-Konzepts – entdeckte, dass Neugeborene oft ungenutzte Potentiale zur Entwicklung motorischer, sprachlicher und sozialer Fähigkeiten aufweisen. Er ging davon aus, dass Babys von sich aus das Bedürfnis haben, sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.

Dieser Forschungstrieb wird bei PEKiP-Kursen genutzt, um zunächst motorische und später auch sprachliche und soziale Fähigkeiten von Kindern zu fördern. Koch entwickelte ein Programm mit Spielen und Anregungen, das auf der freiwilligen Interaktion der Babys beruht. Die Kinder sollen selbstständig und aus eigenem Antrieb die Tätigkeiten der Kursleiter imitieren.

Weitere Vorteile der PEKiP-Kurse

Nicht nur für die Kinder ist das Beisammensein in den PEKiP-Kursen zwanglos, sondern auch für die Eltern. Das Konzept sieht vor, auch den Müttern und Vätern Entspannung zu bieten. Daher stellt es keinerlei Problem dar, wenn Sie einmal zu spät kommen oder gar nicht am Kurs teilnehmen können. Außerdem dienen die Gruppen dem Erfahrungsaustausch.

Insbesondere junge Eltern, die gerade ihr erstes Kind bekommen haben, haben zahlreiche Fragen – beispielsweise zum Stillen, zur Pflege oder zur Gesundheit. Bei einem PEKiP-Kurs können Sie sich in zwanglosem Rahmen mit anderen Eltern oder den gut ausgebildeten Kursleitern austauschen.