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Olaf Scholz: Der Kanzler bei RTL Direkt - So bewertet er die Situation im Ukraine-Krieg

Bundeskanzler im RTL-Interview

Scholz: „Ukraine-Besuch darf nicht nur ein Fototermin sein“

"Kann nicht sein, dass Sie Bilder-Symbolik unterschätzen!" Ukraine-Besuch: Scholz verteidigt sich
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Ukraine-Besuch: Scholz verteidigt sich
"Kann nicht sein, dass Sie Bilder-Symbolik unterschätzen!"

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Bundeskanzler Olaf Scholz hat betont, dass er nicht nur in die Ukraine reisen wolle, um dort einen Fototermin zu machen. Der Bundeskanzler sagte in der Sendung „RTL Direkt“, er habe bereits viele Stunden mit dem ukrainischen Präsidenten telefoniert.

Es müsse bei einem Besuch vor Ort aber „darauf ankommen, dass konkret was vorangebracht wird und darf nicht nur ein Fototermin sein.“

Scholz fügte hinzu: „Ich werde mich nicht einreihen in eine Gruppe von Leuten, die für ein kurzes rein und raus mit einem Fototermin was machen. Sondern wenn, dann geht es immer um ganz konkrete Dinge.“

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Scholz: „Wir müssen uns Sorgen machen, dass es eine Eskalation des Krieges gibt“

Bundeskanzler Olaf Scholz macht sich auch nach dem Gespräch mit Putin weiter große Sorgen, dass es zu einer Eskalation des Krieges in der Ukraine kommen könnte. Das dürfe uns aber nicht lähmen, „sondern wir müssen in der Lage sein, vernünftige, sehr bewusste und auch sehr mutige Entscheidungen zu treffen.“, sagte Scholz bei RTL Direkt. Putin dürfe den Krieg nicht gewinnen, das sei das Ziel. Aber die Ziele würden nicht darüber hinausgehen, „das wäre angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Nuklearmacht handelt eine ganz falsche Zielsetzung.“, so Scholz.

Auch was die Dauer des Krieges angeht, zeigt er sich besorgt. Das sei die Frage, die er auch gestellt habe „was soll das Ganze?“. Wenn das noch so weitergehe, seien am Ende nur noch mehr Menschen tot, noch mehr Dörfer, Städte und Orte zerstört. Deshalb müsse der Krieg schnell zu Ende gehen. Dafür brauche es aber eine Entscheidung aus Russland, „sich darauf einzulassen, zu einer Verständigung mit der Ukraine zu kommen.“ Scholz fordert, „dass die Waffen schweigen und dass Russland seine Truppen zurückzieht.“ Nur so sei es möglich, zu einer Lösung zu kommen. Bisher sei eine solche Entwicklung aber leider nicht zu erkennen.

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