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Oktoberfest 2022 findet in München statt - Wiesn ohne Corona-Beschränkungen

Nach zwei Jahren Corona-Pause

Oktoberfest 2022 findet in München statt - ohne Zugangsbeschränkungen

ARCHIV - 21.09.2019, Bayern, München: Auftakt zum Oktoberfest. (Zu dpa «OB Reiter gibt Entscheidung über diesjährige Wiesn bekannt») Foto: Felix Hörhager/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Das Oktoberfest 2022 findet ohne Zugangsbeschränkungen statt. (Archivbild)
hoe sab, dpa, Felix Hörhager

„O’zapft is!“ heißt es bald wieder in München: Das Oktoberfest 2022 findet in München nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder statt – und zwar ganz ohne Zugangsbeschränkungen. Das gab Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitagmittag bekannt. Die Wiesn sollen am 17. September starten und bis zum 3. Oktober dauern.

Oktoberfest 2022 findet statt - ohne Corona-Regeln

Im Freistaat Bayern gibt es für Volksfeste mittlerweile keine Corona-Regeln. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte zuvor klargestellt, dass das Oktoberfest nach seiner Überzeugung „zumindest nach rechtlichen Gesichtspunkten“ stattfinden müsse. „Ich finde, wir sollten das tun“, sagte er auch.

Die Entscheidung, ob und wie Volksfeste stattfinden, treffen allerdings die jeweiligen Kommunen. Somit lag der Ball bei der Landeshauptstadt. Und OB Reiter gab nun auch grünes Licht für die Wiesn 2022. Dennoch gab Reiter zu verstehen, dass er ein Oktoberfest ohne Auflagen ablehnt.

Zuvor war kurzzeitig war überlegt worden, ob das Fest wegen der im Herbst steigenden Infektionszahlen vorverlegt werden könnte. Das wurde aber rasch verworfen.

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Wiesn 2022: Im Schatten des Ukraine-Kriegs

Zuletzt war nach einem Auftritt des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko im Münchner Stadtrat per Live-Schalte debattiert worden, ob angesichts des Ukraine-Krieges und des Leidens der Menschen fröhlich gefeiert werden könne. Die Wiesnwirte hatten entgegnet, es trage zur Völkerverständigung bei, wenn Menschen aus aller Welt friedlich zusammen feierten. Argumentiert wurde auch, eine Absage spiele eher Kremlchef Wladimir Putin in die Hände, weil dies seine Macht zeige.

Rund sechs Millionen Besucher lockte das größte Volksfest der Welt vor der Pandemie an. 2020 und 2021 war es wegen Covid-19 abgesagt worden. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten. (jaw, mit dpa)

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