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RTL-Reporterin ohne Partner im Homeoffice

Single in Corona-Zeiten: „Ich fühle mich einsam!“

01. März 2021 - 13:07 Uhr

von RTL-Reporterin Rebecca Schindler

Seit etwas mehr als drei Jahren bin ich (35) nun Single. Bislang hat mich das nie sonderlich gestört – schließlich konnte ich mich immer mit meinen Mädels treffen. Doch seit der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown sieht das anders aus! Ich bin einsam… Wie mir ein Kater ein Stück weit aus der Einsamkeit herausgeholfen hat und wie ich aktuell versuche Männer kennenzulernen, ist im Video zu sehen.

Der ganze Tag findet in den eigenen vier Wänden statt

Im März 2020 ging alles los. Plötzlich mussten meine Kollegen und ich ins Homeoffice. Anfangs war alles neu und aufregend: Der Weg zum Sender fiel weg, was bedeutete, dass man länger schlafen konnte. Luxus pur. Doch von Woche zu Woche stieg das Unbehagen. Der Kontakt zu den Kollegen brach weg und konnte auch nicht durch Video-Meetings ersetzt werden. Viel schlimmer aber noch: Seit einem knappen Jahr halte ich mich fast nur noch in meinen eigenen vier Wänden auf, denn mittlerweile sind auch Bars und Restaurants geschlossen.

Ich fühle mich plötzlich so leer & einsam

Seitdem sitze ich nun ganz alleine in meiner Wohnung. Tagsüber arbeite ich an meinem Küchentisch. Abends lege ich mich aufs Sofa und schaue Fern – auch alleine. Dadurch wurde mir plötzlich bewusst, wie schön es jetzt wäre, einen Freund zu haben, mit dem man sich unterhalten und kuscheln könnte. Denn: Ich fühle mich seit Corona so leer, nicht gebraucht und verdammt einsam.

Frauen sind vom Lockdown stärker betroffen als Männer

Mit diesem Gefühl bin ich nicht allein, wie nun eine Studie der TU Chemnitz zeigt. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass Frauen deutlich stärker vom Lockdown und dessen psychischen Folgen betroffen waren als Männer - vor allem, wenn sie im Homeoffice arbeiten", fasst Prof. Dr. Bertolt Meyer, Inhaber der Professur Organisations- und Wirtschaftspsychologie, zusammen. "Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass Autonomie im Beruf und eine Unterstützung durch die Partnerin oder den Partner die psychischen Auswirkungen der Pandemie abfedern konnten."

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