Und was sagt seine Verlobte dazu?

Während Corona fühlte er sich einsam - nun macht eine Sexpuppe "Rod" (54) wieder glücklich

Rod und Sexpuppe Karina
54-jähriger Australier hat eine ganz besondere Beziehung zu seiner Sexpuppe Karina.
Instagram/karina_luvly

Auf Instagram nennt er sich Rod – seinen wahren Namen gibt er nicht preis – dafür aber sein verrücktes Hobby: Nämlich das Fotografieren von seiner Sexpuppe. Und für seine Karina, so heißt die Puppe, hat Rod sogar einen eigenen Instagram-Account erstellt. Der 54-Jährige lebt mit seiner Karina in Australien. Führt eine ganz besondere Beziehung mit ihr – und gleichzeitig hat er eine echte Frau als Verlobte!

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Puppe gegen Einsamkeit

Im Interview mit der australischen „7NEWS“ verrät der 54-Jährige, dass die verrückte Puppenleidenschaft während der Corona-Pandemie begonnen haben soll. Rod hatte keine Partnerin, habe sich einsam gefühlt: „Ich hatte seit zwei Jahren kein Mädchen mehr berührt – und es wurde alles ein bisschen seltsam und distanziert“, erzählt er. Zu der Zeit führte er offenbar eine Fernbeziehung zu einer Frau, die er übers Internet kennengelernt hatte. Allerdings waren halt 5000 Kilometer zwischen den beiden, so Rod.

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Also fand er im Internet eine Alternative: Er stieß auf Sexpuppen und konnte seinen Augen nicht trauen. „Ich hatte noch nie zuvor Puppen gesehen. Ich wusste nie, dass es sie gibt“, sagt er im Interview mit „7NEWS“. Er sei so fasziniert gewesen, dass er nicht groß nachgedacht habe und sich für 3000 Dollar die wirklich echt aussehende Puppe gekauft hat.

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Besondere Beziehung zwischen Rod und Sexpuppe Karina

Laut „7NEWS“ lebt Rod seit Oktober 2021 mit seiner Sexpuppe, die er liebevoll Karina Luvly nennt – unter einem Dach. Er beschreibt sie als „physisch-synthetische Begleiterin“. Aber die körperlichen Vorteile seien mittlerweile nur zweitrangig. Denn Karina habe in Rod eine Leidenschaft erweckt, die er vorher nie kannte: Er schnappte sich die Kamera, holte sich seine Karina vor die Linse und machte aus ihr ein Instagram-Model. Über 10.000 Follower hat die Sexpuppe.

„Die Aktivitäten, die ich jetzt mache, sind völlig anders als die, bevor ich Karina bekam. Ich habe nie fotografiert. Ich habe mich nie angezogen und frisiert. Ich hatte viel Stress und manchmal macht man ein schönes Foto-Shooting und hat dann einen wirklich emotionalen Moment“, sagt der Australier im Interview. Mittlerweile mache er daraus sogar ein Geschäft. Rod soll einen Vertrag mit einer chinesischen Firma unterschrieben haben, damit er ihre erwachsenen Puppen zu Werbezwecken fotografiert. „Ich liefere ihnen die Fotos und darf die Puppen dann behalten“, erklärt er.

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Rod beichtet seiner Freundin von Sexpuppe

Rods Freundin – er nennt sie Jenny – weiß mittlerweile natürlich auch von ihrer Puppen-Konkurrenz. Anfangs sei sie davon nicht begeistert gewesen: „Wir haben darüber gestritten und sie hat es nicht verstanden“, erzählt der Australier. Aber mittlerweile habe Jenny eingesehen, dass Einsamkeit hinter der Kauf-Entscheidung stand, und wie viel die Sexpuppe für Rods geistige Gesundheit bedeute. Deshalb seien Jenny und Rod mittlerweile auch verlobt.

„Ich kann mir vorstellen, dass es Hunderte von Männern gibt, die nichts über Puppen wissen. Alles, worüber sie nachdenken, sind Vorurteile“, sagt der 54-Jährige. Er könne andere nur ermutigen, sich auch solch eine Anschaffung zu machen – denn Rods Leben habe sich durch seine Karina nur zum Positiven geändert. (dbö)