Sexpuppen und echte Menschen sind passé

Erst heiratete Yuri Tolochko eine Sexpuppe, jetzt liebt er einen Aschenbecher

Yuri Tolochko mag es, wenn die Asche seine nackten Füße, seinen Körper und seinen Bart befleckt.
Yuri Tolochko mag es, wenn die Asche seine nackten Füße, seinen Körper und seinen Bart befleckt.
© JAMPRESS

02. September 2021 - 14:30 Uhr

Der berühmteste Objektophile der Welt

Mal liebt er eine Sexpuppe, die er sogar heiratet und dann doch wieder verlässt, mal eine Metallmaske, dann will er es doch einmal mit echten Menschen aus Fleisch und Blut versuchen. Doch jetzt hat der wohl berühmteste Objektophile der Welt plötzlich eine neue große Liebe - einen Aschenbecher. Ob er ihn auch heiraten will, ist bislang nicht bekannt.

Er heiratete seine Sexpuppe

Neuigkeiten von Yuri Tolochko, dem Mann, der seine Objektsexualität offen auslebt - für viele viel zu offen. Denn der in Kasachstan lebende Bodybuilder teilt sie äußerst gerne mit seinen über 100.000 Insta-Followern und in anderen sozialen Medien, erlangte weltweit Berühmtheit, als er bekannt gab, in seine Sexpuppe Margo verliebt zu sein. Die er dann auch heiratete - um sie kurz darauf eigentlich recht undramatisch wieder zu verlassen. Nachdem er sie betrogen hatte.

Eine neue Liebe ist wie ein neuer Aschenbecher

Doch jetzt scheint diese Trauerphase ganz überwunden zu sein. Denn Tolochko ließ jetzt wissen, dass er ein neues Objekt der Begierde gefunden habe: einen sehr großen Metall-Aschenbecher, den er in einem Club gefunden hat. "Ich mag generell Dinge mit Geschichte", zitiert ihn die Agentur Jam Press. "Ich finde es toll, dass dieser Aschenbecher nicht neu ist, sondern schon mit sehr vielen Menschen in Kontakt gekommen ist."

Lese-Tipp: Britin möchte ihren geliebten Kronleuchter heiraten

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:
Bodybuilder Yuri nimmt mit seiner Sexpuppe ein Schaumbad.
Yuri mit seiner Margo bei einem intimen Schaumbad.
© Instagram/Yurii_tolochko

Künstliche "Sexpforte" ist in Planung

"Als ich ihn umarmte und Zigarettenstummel, Zigarettenschachteln und alles Mögliche herauszog, gefiel mir das", sagte er demnach. "Ich mochte es, wenn die Asche meine nackten Füße, meinen Körper und meinen Bart befleckte." Ist das denn nicht trotz aller Leidenschaft ein wenig unbefriedigend, so mit einem Aschenbecher zusammen zu sein, vor allem sexuell? In der Tat: Tolochko überlegt, dem Aschenbecher eine künstliche Vagina zu verpassen und ihn so auf die Stufe einer "Freundin" zu bringen. Ahja.

Lese-Tipp: Gaëlle Engel ist total verliebt - in eine Achterbahn

Wie ein Geiger seine Geige liebt

"Ich habe eine besondere Leidenschaft für Objekte - sie sind für mich seit meiner Kindheit immer lebendig gewesen", behauptete er. "Das ist sicher nicht dasselbe wie ein Mensch, das sind ganz andere Gefühle. Das ist so ähnlich, wie ein Geiger seine 300 Jahre alte Geige lieben kann."

Objektsexualität: Tiefe emotionale und romantische Bindung

Natürlich kann man darüber einfach nur den Kopf schütteln - aber extreme Spielarten der Sexualität sind bekannt, seit es die Menschheit gibt. "Objektsexualität bezieht sich auf Personen, die eine tiefe emotionale und/oder romantische Bindung zu bestimmten unbelebten Objekten oder Strukturen entwickeln", erklärt Dr. Mark Griffiths, Psychologe und Professor an der Nottingham Trent University in Großbritannien, in der Psychology Today. "Solche Objektophile bringen eine liebevolle und/oder sexuelle Vorliebe und Bindung zu bestimmten Gegenständen oder Strukturen zum Ausdruck."(ija)