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Sind No-Name-Produkte schlechter als Markenware? Der große Check!

Sind No-Name-Produkte besser als Markenware? Spurensuche im Discounter
10:38 min
Spurensuche im Discounter
Sind No-Name-Produkte besser als Markenware?

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von Nils Reucker, Isabella Campanelli, Hebah Omar und Alina Schmidt

Die Lebensmittelpreise steigen und steigen, das lässt sich auch in Zahlen belegen: Laut Verbraucherzentrale sind Lebensmittel zwischen Dezember 2021 und Dezember 2022 um 20,7 Prozent teurer geworden. Kein Wunder also, dass viele von uns teure Markenprodukte längst durch billigere No-Name-Produkte ersetzen, schließlich zählt jeder Cent.

Aber müssen Verbraucher beim günstigeren Produkt davon ausgehen, dass sie auch bei Geschmack und Inhaltsstoffen sparen? Wir haben den großen Reporter-Check gemacht und Nutella, Jaffa-Cakes und Co. von einer Ernährungswissenschaftlerin unter die Lupe nehmen lassen. Die überraschenden Ergebnisse haben wir für Sie im Video.

Und wie sieht's bei Ihnen aus?

No-Name oder doch Marke? So finden Sie`s heraus!

Übrigens: Verbraucher können ganz einfach herausfinden, ob hinter dem gekauften No-Name-Produkt nicht doch das Markenprodukt steckt. Markendetektiv Stefan Duphorn nennt folgende drei Punkte:

  1. Das kleine Oval auf der Rückseite des Produktes, das eine Kombination von Buchstaben und Zahlen zeigt. Steht dort die gleiche Kombi drin, ist das Produkt vom gleichen Hersteller.
  2. Die angegebene Adresse, wo das Produkt hergestellt wurde, ebenfalls auf der Rückseite aufgedruckt. Ist die identisch zum Markenprodukt, steckt auch hier derselbe Hersteller dahinter.
  3. Zuletzt hilft ein Blick ins Handelsregister. Tippt man dort den Hersteller des No-Name-Produktes ein, verrät einem das Register auch, welches Unternehmen dahinter steckt, was wiederum ein Hinweis darauf ist, ob es sich nicht doch um eine größere Marke handelt. (jbü)

Lese-Tipp: Diese bekannten Marken stecken hinter No-Name-Produkten