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Neue Corona-Maßnahmen? Lockdown, Booster-Impfung und 2G - Das sagt Jens Spahn

Harte Forderungen

Spahn zu aktuellen Corona-Maßnahmen: "Das reicht alles nicht mehr!"

Spahn warnt: "Bitterer Dezember" droht Corona-Lage in Deutschland

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Reaktion auf steigende Corona-Fallzahlen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reagiert zusammen mit RKI-Chef Lothar Wieler auf die aktuell stark steigenden Corona-Zahlen in Deutschland. Die eindringliche Rede zum bevorstehenden Winter von Spahn sehen Sie im Video.

+++ Alle aktuellen Corona-Entwicklungen finden Sie jederzeit in unserem Live-Ticker +++

Spahn fordert deutlich härtere Corona-Auflagen

In seinem Statement warnt Jens Spahn vor den Auswirkungen der aktuellen Corona-Lage. „Sonst wird es für das ganze Land ein bitterer Dezember“, so der Gesundheitsminister. Er freue sich aber gleichzeitig über das gestiegene Impftempo der vergangenen Wochen.

Immer mehr Impfstoff werde aktuell ausgeliefert, vielerorts werden Imfpzentren wieder geöffnet. Ab spätestens Montag sollen Bürgertests wieder flächendeckend kostenlos sein, so Spahn. Auch sollen Ärzte an Wochenenden besser für die Impfungen bezahlt werden.

Spahn weist aber auch darauf hin, dass die aktuellen Maßnahmen dennoch nicht ausreichen würden, um den steigenden Zahlen Herr zu werden. „Das können wir uns nicht mehr erlauben, schon gar nicht in dieser Lage.“ Spahn fordert außerdem, dass öffentliche Veranstaltungen nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich sind, die zusätzlich einen negativen Corona-Test nachweisen können.

Eine allgemeine Impfpflicht hält Spahn aber für nur schwer umsetzbar. „Zerren wir dann Sahra Wagenknecht mit der Landespolizei zur Impfstelle?“

Sollen wir Verweigerer mit der Polizei zur Impfung zerren? Spahn lehnt Impfpflicht weiter ab

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Spahn: "Das reicht alles nicht mehr!"

Spahn: "Das reicht alles nicht mehr" Corona-Maßnahmen

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Wieler erinnert an Corona-Maßnahmen

Auch RKI-Chef Lothar Wieler erinnert eindringlich an die bislang geltenden Corona-Maßnahmen. „Lassen Sie uns doch gemeinsam jetzt handeln“, so Wieler. „Vorbeugen ist besser als heilen.“ Noch immer gebe es die Gruppe der unter 12-Jährigen, die nicht geimpft werden könne und somit durch alle anderen geschützt werden müsse.

RKi fordert strengere Corona-Maßnahmen

Das RKI fordert angesichts der Wucht der vierten Corona-Welle die Rückkehr zu massiven Einschränkungen in Deutschland. Man rate "dringend dazu, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren", heißt es im neuen Wochenbericht der Behörde.

Viele Kommunen wünschen sich hingegen einheitliche Maßnahmen, vor allem im Hinblick auf die Booster-Impfungen und deren Auswirkungen auf die Inzidenzen. (lra)